Lieber Herr Beucher, bitte lesen Sie auch Twitter.

Sie sprechen den meisten Athleten und Fans der Paralympics sicher aus der Sportlerseele, wenn Sie die Medien auffordern, auch den Winterspielen der Behinderten in Vancouver und Whistler eine Berichterstattung zu widmen, die den Olympischen Spielen nicht nachsteht.

Kathi staunte kürzlich: „Überall Werbung für die Paralympics. Ich komme gar nicht daran vorbei!“ Die 24-jährige Berlinerin findet die Paralympics spannend, die Sportler klasse. Sie schaut bei Facebook, was es Neues gibt, wer da alles aktiv ist – und schon jetzt vor der Eröffnungsfeier Feuer und Flamme für die Spiele nach den Spielen.

Umfragen zufolge ist das Interesse an den Paralympics groß, doch die Sendezeiten und Presseberichte decken den vielfältigen Informations- und Unterhaltungsbedarf im Sport trotz deutlicher Steigerung des Medienangebots noch nicht ganz. Zuschauer und Leser wissen oft nicht, wann und wo sie die Paralympics aus der Ferne verfolgen können: Olympia-Specials haben den Sprung nach Vancouver hinter sich. Auch Medien müssen Barrieren meistern.

Wo und wie, bitte, geht es jetzt zurück nach Kanada, wo ein ganzes Land wieder mit Sportlern und Fans aus aller Welt feiert?

Lesen Sie Twitter! Da geht die Party weiter.

„Go Paralympics!“ – auch nach den Spielen.

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Gesucht & gefunden - Twitter Sportler, Sponsoren und Fans vernetzen sich hier. _____________________________________________________________________________

Für alle, die zwar nicht live bei den Winterspielen in Vancouver dabei sein können – aber in Echtzeit nichts verpassen wollen.

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Blattkritik: Nichts Neues in den News über Behindertensport? up(to)date #2.0

Die :paralympic_News_01_10 stehen an.
Die Nachrichtenticker laufen auf Hochtouren beim Sport.
Unsere Nachrichtenlage ist eher bescheiden? Stimmt nicht.

Sportreporter brauchen Sportler – beide brauchen Fans

Presse ist gut – Community besser. Eines kommt nicht ohne das andere aus. Der „Elektrische Reporter“ erklärt Dinge, die man eigentlich nicht erklären kann: http://www.elektrischer-reporter.de/index.php/site/film/45/

Hier ein offener Brief des Präsidenten des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) Friedhelm Julius Beucher
an die Medien – der Aufruf im Wortlaut:

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Sehr geehrte Medienvertreter,
sehr geehrte Redakteure in den Sportredaktionen,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Sportfreunde,

in nur wenigen Wochen folgen der diesjährigen Winter-Olympiade in
Vancouver die Paralympischen Winterspiele (12. bis 21. März 2010). Der
Deutsche Behindertensportverband wird am 17. Februar die Athletinnen und Athleten nominieren, die unser Land in Kanada vertreten werden. Bis zu diesem Zeitpunkt nutzten und nutzen noch viele der Sportler die anstehenden Welt- und Europacups um wichtige Qualifikationspunkte zu sammeln.

Leider konnte ich bisher auf keiner Sportseite der deutschen Zeitungen –
abgesehen von einigen lokalen Berichterstattungen- Hinweise oder gar
Berichte über erzielte Platzierungen bei internationalen wie auch nationalen Wettkämpfen entdecken. Dabei gehen unsere Informationen regelmäßig an insgesamt 800 Redaktionen in Deutschland. Ich erhebe dabei bewusst nicht den Anspruch die bisherigen Erfolge, übrigens durchweg auf den 1.bis 5. Plätzen, montags lesen zu können. Ich weiß, dass spätestens seit Bundesligabeginn im Fußball und der momentan stattfindenden Handball-EM, neben den Berichten über andere Sportarten und die Olympiavorbereitung der Nichtbehinderten dann kein Platz ist. Aber der Sport hat ja mindestens täglich 1-2 Seiten!

Ich möchte Sie deshalb bitten, der Berichterstattung über den Wintersport
unserer behinderten Leistungssportler, die bekanntlich zu den Besten der Welt zählen, angemessenen Raum in Ihrem Medium zur Verfügung zu stellen. Das gebietet unser Anspruch auf Chancengleichheit sowie der Respekt vor den Leistungen der Athletinnen und Athleten und selbst wenn zunächst nur bei Kurznachrichten oder ähnlichen Rubriken die Sieger und Siegerinnen „auf dem Stockerl“ erwähnt werden.

Sie werden spätestens an den jeweiligen Montagen nach den noch
ausstehenden Wettkämpfen Ergebnisse und Informationen online erhalten.

Dafür sorgt persönlich unsere Pressesprecherin Markéta Marzoli.
Eine Aufstellung der noch ausstehenden Wettkämpfe finden sie hier:

Ski alpin:

17.-23.01.Weltcup in Sestriere/ITA
12.-14.02. Weltcup Arta Terme/ITA
28.02.-05.03. Weltcup in Aspen/USA

Ski nordisch:
25.01.-01.02. Weltcup Bessans/FRA
01.02.-07.02. Weltcup Oberried/D

Mit sportlichen Grüßen

Friedhelm Julius Beucher
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Das Anschreiben an die Medien als PDF hier:

Offener Brief an die Medien von Friedhelm Julius Beucher

Meine Meinung:
Die Kommunikation zum Thema Behindertensport ist auch im Bereich Social Media und Blogs – trotz vielseitiger Aktivitäten in allen Onlinebereichen – hierzulande noch immer recht verhalten. Nicht ohne Grund? Warum haben professionelle Sport-Journalisten und sogar innovative Blogger – wie etwa Jens Weinreich – paralympischen Sport selten oder nicht auf ihrer Agenda?

Verbände und Vereine haben sich als Ziellinie „Inklusion“ und „Integration“ auch im Sport gesetzt. Derweil präsentieren sich Athleten bei Olympia und Paralympics noch immer in getrennten Arenen – mal vor gut gefüllten Rängen, mal vor fast leeren Zuschauerplätzen. Erstmals die Sommerspiele in Peking 2008 boten allen Athleten richtig großes Publikum – sehr zur Freude auch der Paralympioniken.

Eine Annäherung findet – in der Sportszene nicht unumstritten – langsam statt: Der kanadische Langläufer Brian McKeever wird in Vancouver ein kleines Stück Sportgeschichte schreiben. Als stark sehbehinderter Athlet geht er als erster Wintersportler sowohl bei den Olympischen Winterspielen als auch bei den anschließenden Paralympics an den Start:
http://www.focus.de/intern/archiv/langlauf-mckeever-plant-historischen-doppelstart_aid_473627.html

Schwimmerin Nathalie du Toit und Tischtennissportlerin Natalia Partyka haben bei den Sommerspielen bereits gezeigt, wie das geht – mit Erfolg.
Oscar Pistorius hat sich die Starterlaubnis bei Olympia juristisch erkämpft und sprintet gegen Vorbehalte,  Zeit und für seine Qualifizierung.

Änderungen der bislang hochkomplexen paralympischen Regelwerke und Startklassen sind in vollem Gange, um den paralympischen Sport fürs Publikum transparenter und attraktiver zu machen. Nur wenn das gelingt, füllen sich die Zuschauertribünen – und die Presse ist für alle Athleten und Fans mit am Start. Das gilt umso mehr in Zeiten knapper Ressourcen. Christiane Link hat dieses Thema bereits vor langer Zeit in ihrem Blog „Behindertenparkplatz“ diskutiert http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/01/14/897/ Sie sagt, Paralympics als „Sonderveranstaltungen behinderter Menschen sind sowas von out“.

Sie schlägt vor: „Man könnte die Paralympics und die Olympischen Spiele zusammen legen und die Wettkämpfe abwechselnd abhalten. Mal startet eine Gruppe behinderter Sportler, mal eine Gruppe nicht behinderter Sportler. Die Spiele zeitlich zu trennen, macht für mich keinen Sinn und ist nichts anderes als Ausgrenzung.“ Diese Meinung findet zunehmend breite Zustimmung. Die Streichung von Sportdisziplinen hingegen ist unverständlich. Leichtathletik und Schwimmen auch der Athleten ohne Handicap haben als Randsportarten ohnehin weniger Publikum als Breitensport Fußball.

Sportevents und Wettbewerbe der Athleten mit Handicap finden auch zwischen den Spielen sicherlich mehr Aufmerksamkeit bei Medien und Sportfans, wenn sie integrativ stattfinden – ohne das alte Etikett „Behindertensport“. Im Bereich Jugendsport bei Vereinen – wo auch der olympische und paralympische Nachwuchs trainiert – ist dies bereits öfter der Fall. So etwa beim beliebten dynamischen Rollstuhlbasketball, wo Fußgänger mit Rollifahrern ein Team bilden – und gemeinsam übers Spielfeld Richtung Korb rasen, dabei der gegnerischen Mannschaft den Ball abjagen. Auch an der Tischtennisplatte oder beim Badminton gehen Sportler mit und ohne Handicap immer öfter gemeinsam zum Aufschlag ans Netz. Sportberichte und Bilder gehen schon jetzt online ins Netz – auf Facebook, Youtube, Blog und Twitter. Sportler und Fans sind hier aktiv und ergänzen – oder ersetzen – die klassischen Medien. Zeitung, Radio und Fernsehen sollten mit ihren Sportreportern am Start sein.

In Sportveranstaltungen, Online-Foren und Social Networks kommen Sportler und Fans, Infos und Feedback zusammen – zeitnah. Es gilt ja das Credo: schneller, höher, weiter.


Sportkommunikation ist zunehmend auch als Marken-Kommunikation auf PR und Cross Media angewiesen. Das zeigt die aktuelle Kampagne der Deutschen Sporthilfe, die auf Facebook per Viral-Marketing um Sponsoren wirbt. Marketing-Experte Oetting weist zurecht darauf hin, dass es nicht genüge, Kreativen zuzurufen:“Macht uns mal eine Kampagne für unseren neuen Sportschuh!“ Er sagt, Community sei eine Einstellung – keine Klickmaschine: http://www.connectedmarketing.de/cm/2010/01/community-ist-eine-einstellung.html

Was nützen neue Sportschuhe, wenn die Kommunikation ein alter Hut ist?

Die einfache Weiterleitung von Pressemitteilungen per „Copy&Paste“ mag zwar Reichweiten erzeugen, greift aber zu kurz – es fehlt an Tiefe und O-Tönen in der Berichterstattung. Wer will das lesen? Journalismus – auch die sogenannte Graswurzelvariante – ist aufwendig und verdient Honorierung. Da verweise ich per Link lieber gleich auf die Quelle, das ist seriöser und vertrauensbildender als einfaches „Abschreiben“. Zum Twittern genügen schon wenige Worte – genau genommen 140 Zeichen.

Auch Kontaktpflege und Recherche brauchen Zeit. Viele Ansprechpartner in Vereinen sind ehrenamtlich tätig, Pressestellen eher die Ausnahme. Informationen müssen je nach Veröffentlichung in Print oder Online zielgruppengerecht aufbereitet werden – möglichst barrierefrei.

Die Low-Budget-Alternative? Der Pressespiegel online.

In Kürze hier also wieder :paralympic_News_01_10 – ein Pressespiegel, ganz ohne Honorar zusammengestellt, aber mit viel Zuspruch gelesen. Weil er es wert ist – der paralympische Sport.

Presse-Medien machen sich gerade auf den Weg von Print nach Online. Community – da sind die Fans. Sportler müssen sich nur noch mehr zeigen, auch durch Marken-Kommunikation und Dialog mit ihren Fans: Sport und seine Fankultur liefern den Stoff: aktuelle Berichte, die eine gute Zeitung ausmachen. Wie ein Spagat zwischen Olympia und Paralympics ist das? Eher eine Brücke – mit erreichbarer Ziellinie.

Bei alledem gilt wie im Leistungssport: Qualität vor Quantität – alles andere behindert nur.

Vancouver 2010 – (w)interaktiv per Klick: Glänzender Start fürs deutsche Ski-Team alpin in die neue Wintersportsaison

Reisefieber an kalten Tagen…

Schneehasen lieben dieses Geräusch: „Klick“, die Ski-Bindung rastet ein – und es gibt kein Halten mehr. Ob Abfahrt oder Loipe: Der Berg ruft… Online tut es bis dahin auch das Klick der Maus.  Auf dem Pitztal-Gletscher hat die Wintersport-Saison beim 12. Europacup Ski alpin mit einem glänzenden Start des deutschen Skiteams schon begonnen.

Sledgeeishockey auf dem Roten Platz in Moskau

Im Vorfeld der Winterspiele 2014 in Sochi, trat am 12. Dezember auf dem Roten Platz in Moskau die deutsche Sledgeeishockey-Nationalmannschaft gegen das Team Niederlande beim Ersten Internationalen Paralympischen Wintertag (IPD) an: http://www.ski-online.de/1900-e_33536,r_5678.htm – und gewann mit 10:1 vor winterlicher Traumkulisse.

Die offizielle Webseite der Winterspiele Sochi 2014: http://sochi2014.com/

Schade eigentlich, da schneite mir doch dieser Tage glatt eine Einladung zum „Medien-Workshop auf der Zugspitze“ ins Postfach. Eine einmalige Gelegenheit, sich professionell mit Journalisten auf die Berichterstattung über die zehnten Winterparalympics vorzubereiten: einen ganzen Tag lang – auf der Zugspitze.

„Eingebettet in die Auftaktveranstaltung der BG-Kliniktour http://www.dguv.de/inhalt/rehabilitation/fitimsport/index.jsp, die… auf der Zugspitze beginnt, möchten wir Sie über alles Wissenswerte rund um die Paralympics in Vancouver und den aktuellen Stand der Vorbereitungen informieren.“

– so die sehr freundliche und vielversprechende Einladung.

Was für Aussichten! Und ich muss hier im Januar Schnee schippen – wahlweise auch ohne Schnee: Schrippen, jedenfalls Brötchen verdienen.

Wie gesagt, schade eigentlich.

Aber was hält Blogger davon ab, schon mal einen virtuellen Kurztrip nach Vancouver und Whistler zu wagen?

Voilà – Here we are…

Eine interaktive Erkundung der Wettkampfstätten:

http://php.blick.ch/img/flash/2010_winterOlympics/loader.swf

„Olympia für weniger als 1.000 Euro“ ein Schnee-Schnäppchen?

http://nachrichten.rp-online.de/article/reise/Olympia-fuer-1000-Euro/61033

Es geht doch nichts über das Reisen live und in Farbe: mit Panorama-Blick

(hilfsweise per Webcam)

Auf einen Schwung nach Vancouver

http://www.vancouver.com/webcam/

oder Whistler http://www.whistlerblackcomb.com/weather/cams/whistler/index.htm

Aber was blogge ich? Briefe schreiben ist viel schöner – und dieser Tage angesagt. Die Post hat eigens zu den Winterspielen Vancouver 2010 Sonder-Briefmarken aufgelegt – in Österreich. „Ja, ist denn scho‘ wieder Weihnachten?“ In wenigen Klicks...

…La Molina, Pitztal, Vancouver und Whistler.


Glänzender Auftakt in die Ski-Saison für das deutsche paralympische Alpinsport-TeamVancouver2010 kann kommen

„Mit 2 ersten und 5 dritten Plätzen starteten die paralympischen Alpinsportler des Deutschen Behindertensportverbandes erfolgreich beim zwölften Europacup Ski alpin auf dem Pitztaler Gletscher zum Saisonauftakt.

Auf dem Weg nach Vancouver unterstrichen Martin Braxenthaler, Gerd Schönfelder und Andrea Rothfuß im internationalen Teilnehmerfeld von 22 Nationen ihre Spitzenstellung. Aufhorchen ließ auch der zweite Platz der erst 16 – jährigen Anna Schaffelhuber, die mit 2:27,30 Minuten im Riesenslalom bekannte Athleten wie die Schweizerin Anita Fuhrer und Delphine Le Sausse aus Frankreich auf die Plätze verwies.“

Die Einzelplatzierungen und weitere Infos auf der Webseite des Fördervereins Skiteam alpin der Behinderten online unter: http://www.skiteam-alpin.org/11-e_1476,r_163.htm

Ein Bericht über das Skirennen – auch mit Blick auf die internationale Konkurrenz – bei dem britischen  Medaillengewinner Sean Rose, der hierzu ein Blog schreibt: http://www.aboutmyarea.co.uk/Cambridgeshire/St-Neots/PE19/News/Local-News/150005-Sean-Rose-Local-Paralympic-Athelete-Blog Auch seine Webseite ist interessant: http://www.seanrose.co.uk/

Ein Blick in die Britische Sportpresse? http://www.huntspost.co.uk/content/hunts/sport/story.aspx?brand=HPTOnline&category=SportGeneric&tBrand=HertsCambsOnline&tCategory=SportHPT&itemid=WEED16%20Dec%202009%2017%3A49%3A30%3A720

oder beispielhaft auch hier: http://www.cambridge-news.co.uk/cn_sport_other_sports/displayarticle.asp?id=471091

Nächste Station des Europacup Ski alpin 2009 ist Kühtai vom 17. bis 19. Dezember mit 150 Rennläufern aus 20 Nationen – und Spitzenathleten aus Japan, Canada, Österreich und Deutschland.

Verena Bentele und Josef Giesen starten mit sensationellen Erfolgen  beim Ski-Nordic-Weltcup in Sjusjøen/Norwegen – und Handbikerin Andrea Eskau feiert Premiere auf der Loipe. Alle Ergebnisse unter: http://www.skiforbundet.no/langrenn/Funksjonshemmede/IPCWorldCup2009/Sider/StartandResultlists.aspx

Impressionen vom IPC Biathlon & Cross Country Worldcup Vuokatti

Am Start: Schüler-Redakteure der „Paralympics Zeitung“ aus Vancouver

Seit den paralympischen Sommerspielen 2004 in Athen schreiben Nachwuchs-Journalisten aus Deutschland in einem gemeinsamen Redaktionsteam mit Schülerinnen und Schülern des Gastgeberlandes vom Ort des olympischen Geschehens – so auch während der Paralympics Vancouver. Das Motto dieser Winter-Spiele mit etwa 600 Athleten aus 40 Nationen am Start in Kanada lautet: „With glowing hearts“.

Die „Paralympics Zeitung Vancouver 2010“ erscheint in fünf Ausgaben – zwei davon als Beilage der Holtzbrinck-Zeitungen „Der Tagesspiegel“, „Die Zeit“ und „Handelsblatt“.

Acht deutsche Schülerredakteure wurden kürzlich in einem bundesweiten Wettbewerb ermittelt, der große Resonanz fand.

Das Blatt: Paralympics-Zeitung

Paralympics-Zeitung Turin2006_1

Paralympics-Zeitung Turin2006 Ausgabe 3

Paralympics-Zeitung Turin2006 Ausgabe 4

Die Blattmacher


Pressekonferenz im Rathaus von Vancouver zur Vorstellung der Blattmacher der Paralympics Zeitung Vancouver: (v.l.n.r.) Klaus Achenbach, Generalkonsul, Deutsches Konsulat Vancouver, Dena Coward, Direktorin Paralympic Games, VANOC, die neun kanadischen Schülerredakteure, George Chow, stellvertretender  Bürgermeister von Vancouver, Mary McNeil, Staatsministerin der Olympics und ActNow BC, Carla Qualtrough, Präsidentin Kanadisches Paralympisches Komitee und Karin Preugschat, Chefredakteurin Paralympics Zeitung

Hier wurden offiziell auch die neun jungen Schüler-Redakteure aus Vancouver vorgestellt:

Cameron Farnden (17 Jahre) Kitsilano Secondary School

Zaga Gubash (16 Jahre), Kitsilano Secondary School

Stephanie Gustin (16 Jahre), Lord Byng Secondary School

Priscilla Korompis (15 Jahre), Kitsilano Secondary

Tamara Morrison (16 Jahre), Eric Hamber Secondary School

Florence Ng (16 Jahre), David Thompson Secondary School

Anais West (16 Jahre), Kitsilano Secondary School

Veronique West (16 Jahre), Kitsilano Secondary School

Angela Yang (16 Jahre), David Thompson Secondary School

Die Webseite der Kitsilano Secondary School: http://kitsilano.vsb.bc.ca/index.php

Die Redaktionsmitglieder aus Deutschland sind

Anne Balzer, Forst (Lausitz), Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium

Heiko Möckl, Uhldingen-Mühlhoffen, Droste-Hülshoff-Gymnasium, Meersburg

Raphael Menke, Trier, Auguste-Viktoria-Gymnasium

Elisa Kremerskothen, Berlin, Bertha-von-Suttner-Gymnasium

Franziska Ehlert, Henningsdorf, Alexander-Puschkin-Gymnasium, Henningsdorf

Niko Langhammer, Holzkirchen, Max-Rill-Gymnasium, Reichersbeuern

Tassilo Hummel, Neckargemünd, Gymnasium Neckargemünd

Leonie Arzberger, Haag an der Amper, Dom-Gymnasium, Freising

Workshops und Redaktion werden von der Journalistin Annette Kögel (Tagesspiegel) begleitet.

Partner des bislang einmaligen Medien-Schüler-Projektes „Paralympics Zeitung“ sind das Kanadische Paralympische Komitee und der Deutsche Behindertensportverband (DBS) in seiner Funktion als nationales Paralympisches Komitee.

„Unsere jungen Schüler in Vancouver haben hier die einmalige Gelegenheit, als Reporter und Schreiber zugleich Interviews mit kanadischen Athleten der paralympischen Familie und Besuchern zu führen. Ich bin stolz auf ihr Engagement und die Begeisterung, sich bei unseren Spielen zu engagieren.“, freut sich Mary McNeil, kanadische Staatsministerin, zuständig für Olympia und Paralympics Vancouver 2010 sowie das Programm ActNow British Columbia.

George Chow, stellvertretender Bürgermeister von Vancouver, ist nicht weniger stolz: „Dieses Projekt ist ein hervorragendes Beispiel des olympischen und paralympischen Geistes der Freundschaft und internationaler Zusammenarbeit. Es ist toll, dass begabte Schüler aus beiden Ländern dies in Teamarbeit verwirklichen.“

„Dank unseres Medien-Partners „Der Tagesspiegel“, werden Teile der Paralympics Zeitung mit einer Auflage von über einer Million Exemplaren als Beilage erscheinen – besonders in Deutschland ein optimaler Support – und eine gute Nachricht für die Sichtbarkeit der Paralympics.“, erklärt Gregor Doepke, Leiter Kommunikation der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Die Jury der Paralympics-Zeitung

Die Jury der Paralympics-Zeitung (v.l.n.r.) Gregor Doepke (DGUV),         Annette Kögel (Tagesspiegel), Frank Lüdecke (Tagesspiegel), Karin Preugschat (Chefredakteurin Paralympics-Zeitung, panta rhei) , Thomas Wurster (Tagesspiegel) – Foto: Förderkreis Behindertensport e.V.

Die DGUV initiierte und unterstützt das Projekt seit den Sommer-Paralympics Athen im Jahre 2004, bei dem Kanadisches und Deutsches Paralympisches Komitee mit diesem Zeitungs-Projekt kooperieren.

„Paralympische Spiele auf heimischem Boden sind eine einmalige Chance für die Paralympische Bewegung in Kanada und junge Menschen im ganzen Land, mehr über das unglaubliche Talent unserer Paralympioniken zu erfahren. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Team der Paralympics Zeitung und darauf, den angehenden Journalisten zu helfen, Geschichten über das Team Kanada in Vancouver 2010 und die Paralympischen Winterspiele zu erzählen.“, sagt Carla Qualtrough, Präsidentin des kanadischen Paralympischen Komitees.

Paralympics auf der Piste: Mono-Ski-Rennfahrer Harald Eder und Sieger Martin Braxenthaler beim Slalom der Winter-Paralympics Turin 2006

Auch Friedhelm Julius Beucher unterstützt als Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes dieses internationale Medienprojekt und zeigt sich erfreut: „Es ist schön zu sehen, wie unsere talentierten jungen Menschen zusammenarbeiten, mit guter Laune und großer Begeisterung ihre Ideen entwickeln.“

Nun werden die neuen Jungredakteure professionell auf ihre spannende Aufgabe als Sport-Berichterstatter an beiden Standorten in Vancouver und Berlin vorbereitet und fiebern dem sportlichen Großereignis schon entgegen – mit glühenden Herzen.

Womöglich warten sie in der Ferne nicht bis März 2010, um schon mal Kontakt miteinander aufzunehmen. Ein erster Austausch startet oft auch über Social Networks wie Facebook oder StudiVZ – und die :PARALYMPIC_crew. Wir sind alle am Start!

Die erste Ausgabe der „Paralympics-Zeitung“ aus Turin 2006 ist als PDF hier abrufbar – auch nach den Sommer-Spielen Athen 2004 und Peking 2008 als Presse-Highlight der Winterspiele Vancouver 2010 sicher wieder lesenswert:

http://www.winterparalympics2006.de/OurFiles/Teaser/%5CParalympicsZeitungAusgabe1.pdf

Einen Rückblick auf Turin 2006 und erste Vorschau auf die Sportarten der Winter-Paralympics Vancouver 2010 gibt es in deutscher Sprache unter http://www.winterparalympics2006.de/DesktopDefault.aspx?tabid=1&tabindex=-1

Die offizielle Webseite der Winter-Spiele Vancouver: http://www.vancouver2010.com

Und ein wenig (Werbe-) Trommeln für Vancouver 2010…

(Text mit Karin Preugschat/Paralympics Zeitung Vancouver 2010, Foto: panta rhei)

Blick zurück nach vorn: Trainingslager – auch für Medien und Fans

Pressekonferenz

Ralf Otto und Thomas Ulbricht (PSC Berlin) auf internationaler Pressekonferenz 2008 in Berlin

Heute vor einem Jahr, am 6.September 2008 begannen mit großer feierlicher Eröffnungszeremonie die Paralympics Beijing im Vogelnest
– von Medien und Öffentlichkeit mitverfolgt wie noch nie.

Es waren die größten und schönsten Spiele, die es jemals gab, sind sich Athleten, Funktionäre und Sponsoren einig.

An diesen Erfolg gilt es anzuknüpfen – und Sportfans für die Paralympics und ihre Athleten zu begeistern. Die Sportberichterstattung ist recht übersichtlich: bei Googel-News finden sich in 0,17 Sekunden 665 Treffer.
Zum Suchwort „Olympia“ flattern gleich 19.397 News auf den Screen – in 0,33 Sekunden. Der digitale News-Wettlauf gleicht dem zwischen Hasen und Igel. Die Arena des paralympischen Sports ist zunehmend auch das Web 2.0, bei Sportportalen, auf den Internet-Präsenzen der Sportvereine, Verbände und der Athleten. Da belegen die klassischen Medien bei der Berichterstattung die hinteren Plätze – mit wenigen regionalen Ausnahmen. Umso erfreulicher, dass Print, Fernsehen und Radio auch in angespannten Zeiten mit zunehmendem Konkurrenzkampf an der Medienfront paralympische Athleten immer wieder an den Start bringen.

Gerade feierte das IPC sein 20-jähriges Bestehen.

Hier einige aktuelle Audio-Beiträge der Deutschen Welle:

20 Jahre IPC

Interview mit Rainer Schmidt, Aktivensprecher der Behindertensportler

Interview mit Willi Lemke, UN-Sonderberater für Sport

(Quelle: DW-World.de vom 7.9.2009)

Ein Rückblick und Einblicke in den paralympischen Sport und seine Akteure soll auch dieses Blog bieten. Genau vor einem Jahr saß ich mit Herzklopfen – nein, leider nicht im Vogelnest – vor gleich zwei Bildschirmen: dem Fernseher und dem Notebook-Flatscreen. Die Eröffnungsfeier der Paralympics in Peking flimmerte in opulenten Bildern und bunten Farben – und ein kleiner Liveticker startete in die Online-Welt. Klickraten, Verbreitungsgrad? Bescheiden, ja unbedeutend – aber voller Begeisterung und Leidenschaft für ein Start-up (sport-ID) aus Neumünster getickert, das Kirsten Bruhn, Astrid Höfte und Pierre Senska als Sponsor, Sport- und Newsportal unterstützte.

Wer also noch einmal die Paralympics Beijing 2008 Revue passieren lassen möchte, kann dies hier in der Wiederauflage jenes Paralympics-Blogs gerne tun – und sich auf die nächsten Spiele freuen.

Das umfangreiche Beijing2008-Blog mit Videos zu verschiedenen Sportarten:

Nach den Spielen ist vor den Spielen – Trainingslager ist immer.

IPD 2009 – PARALYMIC sports in motion

Paralympic sports: „Move it!“