Rekorde ohne Wunderanzug. Paralympics-Feeling bei den 24. IDM Schwimmen in Berlin. Update 4

24. IDM Schwimmen 2010 in Berlin

Die 24. Internationalen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Behinderten (IDM) fanden vom 17. bis 20. Juni 2010 bereits zum elften Mal in Folge in Berlin statt.

Update 4: Spitzen-Schwimmsport – erfolgreich zum Ziel ohne „Speedo“

Die diesjährigen 24. IDM Schwimmen haben nicht nur im Hinblick auf die Anzahl der gemeldeten Athleten eine neue Marke gesetzt –  sie waren ein „Festival der Rekorde“.

Das Logo der Wundermarke „Speedo – mit der Lizenz zum Siegen“ war bei diesen Schwimmwettkämpfen nicht mehr auf den Design-Schwimmanzügen der Athleten zu sehen – vereinzelt zierte es mit sportlicher Gummikappe bedeckte Köpfe. Einen technischen Vorteil brachte das aber nicht. Hier wird nach den Regeln und fair geschwommen – ohne Rekordbeschleuniger Marke „Speedo“ & Co..

Allein das hohe Leistungsniveau der Schwimmer sorgte für Erfolge, die sich sehen lassen können – und einen Vergleich mit Sportlern ohne Handicap nicht scheuen müssen. Hier geht es zur Fotostrecke der 24. IDM Schwimmen 2010 in Berlin.

Der BSB vermeldet also gute Nachrichten aus dem Schwimmsport:

614 Teilnehmer aus 141 Vereinen und Verbänden waren aus 47 Nationen angereist. Sie erzielten bei 3.000 Starts insgesamt 41 Weltrekorde.

Eine Sportveranstaltung der Superlative waren die 24. Internationalen Deutschen

Meisterschaften im Schwimmen der Behinderten, die vom 17. bis 20. Juni zum 11.

Mal in Folge in Berlin unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenminister

Dr. Thomas de Maizière stattfanden.

Interviews und ein Video gibt es bei Radio 4 Handicaps.


614 Teilnehmer aus 141 Vereinen und Verbänden, die aus 47 Nationen angereist waren erzielten bei 3.000 Starts insgesamt 41 Weltrekorde.

Aus Deutschland nahmen 187 Aktive aus 71 Vereinen teil und schwammen 3 Weltrekorde:

Kirsten Bruhn vom PSV Union Neumünster schwamm eine neue Weltbestzeit über 50m Rücken in 00:39,54,

Christoph Burkhard vom TV Rottweil brachte es auf zwei Bestmarken: 100m Brust in 01:25,38 und 200m Brust in 03:11,51.

Als bester Berliner Nachwuchsschwimmer darf sich der 10-jährige Malte Braunschweig

vom BSV Medizin Marzahn aus Berlin mit einer Zeit von 00:39,15 über 50m

Freistil ab sofort Internationaler Deutscher Meister der D-Jugend nennen.

Auch im Hinblick auf die Nominierungen von SportlerInnen und Sportlern für weitere

internationale Veranstaltungen ist die IDM aus Berliner Sicht erfreulich verlaufen:

Ben Siara (Jahrgang 1991) und Vincent Koch (Jahrgang 1996) vom Paralympischen

Sport Club Berlin (PSC) haben sich für die IWAS (International Wheelchair & Amputee

Sports Federation) World Youth Games im August in Tschechien qualifiziert.

Christiane Reppe, Daniela Schulte, Niels Grunenberg und Daniel Schäfer vom PSC

Berlin sind für die Weltmeisterschaft im August im niederländischen Eindhoven nominiert.


Eine sehr erfreuliche Gesamtbilanz, die mit Blick auf die Schwimm-WM im August auf neue Überraschungen hoffen läßt.

Update 3 – Ein weiterer Rekord-Tag

Dr. Ralf Otto kommentiert die IDM Schwimmen

Wer die Wettkämpfe der IDM Schwimmen besucht, muss auf die neuesten Ergebnisse der Fußball-WM nicht verzichten. Die sagt Ralf Otto, der die Läufe gewohnt eloquent und professionell für die Besucher dieses nicht minder hochkarätigen Sportevents kommentiert, gleich mal mit an.

Noch bis Sonntag werden hier die Top-Schwimmer geräuschvoll angefeuert – sogar die Vuvuzela ist als Aussenseiter am Start. Ohrenbetäubender Lärm ist also nicht zu befürchten und die besten Plätze in den Rängen kann sich jeder aussuchen. Die tropische Luft der lichtdurchfluteten  Schwimmhalle an der Landsberger Allee ist zwar nicht von tosenden Fan-Gesängen erfüllt – doch die Stimmung ist gut: Fans und Teams feuern ihre Schwimmer immer wieder an. Brasilien verfügt sogar über akustische Unterstützung, wie man sie sonst nur in der Oper hört: Da werden die Namen der Champs in kraftvoll-schönstem Tenor geschmettert. Das hat was, dieses paralympische Flair: „Wir sind eine Familie – und du bist dabei“. Sportlich, kämpferisch, fair und doch auch locker-entspannt.

Dreifacher Gewinn: geteilte Medaillen-Freude

Reinhard Tank, Pressesprecher des Behindertensportverbandes Berlin (BSB), versorgt Medien, Sportler und Unterstützer täglich mit immer neuen Erfolgsmeldungen von den IDM Schwimmen. In der Lokalpresse sucht man indes bislang vergeblich danach im Sportteil. Sogar Medienpartner der Paralympics haben vor lauter Terminstress und Platznot wegen anderer aktueller Events in Berlin die 24. IDM Schwimmen nicht präsent – zur Verwunderung Sportinteressierter, die dort gerne mehr lesen würden.

Rekordflut bei den Athleten, Ebbe bei der Presse? Was nicht ist, kann ja noch werden. Paralympischer Sport bewegt sich zwar aus dem Nischendasein heraus – ist aber auch kein Breitensport. Bei diesem Leistungssport geht letztlich Qualität vor Quantität.

Dass die Professionalisierung des Sports der Athleten mit Handicap ein hohes Maß erreicht hat, merkt man bei den diesjährigen IDM Schwimmen – als Vorbereitung auf Weltmeisterschaft 2010 und Europameisterschaften 2011 im Vorfeld der Paralympics London 2012.

Logistik, Abläufe und Team-Betreuung sind straff organisiert – das bedeutet Rekordleistungen nicht nur im Wasser. Hohe Anforderungen auch an die Jugendschwimmer. Training und Wettkämpfe müssen mit Schule und Ausbildung unter einen Hut gebracht werden. Paralympioniken treiben Leistungssport neben dem Beruf.

Die Athleten geben alles – auch Kirsten Bruhn schwimmt neue Weltrekorde. Während diese Spitzenleistungen bei den Paralympics willkommener Anlass zu Interview oder Reportage sind, herrscht während der 24. IDM Schwimmen eher Ebbe bei der Berichterstattung vieler Medien. Das war bei den IDM vor den Paralympics 2008 anders – ist bedauerlich, weil die Zurückhaltung dem Sport nicht gerecht wird.

Immerhin berichten die Berliner Zeitung mit einem interessanten Porträt von Niels Grunenberg und die Berliner Morgenpost mit Sport-Tipps zum Wochenende.

Erfreulich auch, dass mehrere Medien das Thema online kontinuierlich begleiten: die ARD berichtet bei der Sportschau-online über die Berlinerin Daniela Schulte, die als blinde Schwimmerin des Paralympischen Sportcub (PSC) gerade sehr erfolgreich ist.

Steigendes Interesse einiger Medien am Thema Paralympics zeigt sich auch in mehr aktueller Vorberichterstattung – etwa bei Radiosendern wie RBB-Inforadio und dem Engagement von Fritz Radio (RBB Berlin), das Sportlern und Fans in der Schwimm- und Sprunghalle des Europa Sportparks mit treibenden Beats erfolgreich einheizt.

Heute geht es also am letzten Wettkampftag in den Endspurt der IDM Schwimmen – die Finals ab 16 Uhr sind auf jeden Fall immer einen Besuch wert: der Eintritt ist frei.

Weltrekordjagd bei den IDM im Schwimmen der Behinderten

17 weitere Weltrekorde wurden am zweiten Wettkampftag erzielt. Wobei Ahmed Kelly aus Australien, Anna Efimenko aus Russland und Inbal Schwartz aus Israel ihre am Vormittag in den Vorläufen aufgestellten Weltrekorde am Nachmittag nochmals überboten haben.
– Ahmed Kelly (Australien), 100m Brust, Startklasse SB3 in 01:52,39
– Pavel Poltavtsev (Russland), 100m Brust, Startklasse SB9 in 01:06,93
– Anna Efimenko (Russland), 200m Freistil, Startklasse S12 in 02:18,88
– Ying Zhou (China), 200m Freistil F, Startklasse S4 in 03:20,43
– Konstantin Lisenkov (Russland), 50m Rücken, Startklasse S8 in 00:31,12
– Kardo Ploomipuu (Estland), 50m Rücken, Startklasse S10 in 00:29,02
– Inbal Schwartz (Israel), 100m Schmetterling, Startklasse S6 in 01:30,14
– Daniel de Farias Dias (Brasilien), 100m Schmetterling, Startklasse S5 in 01:20,23.
– Christoph Burkard (TV Rottweil), 100m Brust, Startklasse SB6 in 01:25,38
– Ahmed Kelly (Australien), 100m Brust, Startklasse SB3 in 01:51,14
– Anna Efimenko (Russland), 200m Freistil, Startklasse S12 in 02:17,26
– Kirsten Bruhn (PSV Union Neumünster), 50m Rücken, Startklasse S7 in 00:39,54
– Anna Efimenko (Russland), 50m Rücken, Startklasse S12 in 00:33,37
– Andre Brasil Esteves (Brasilien), 50m Rücken, Startklasse S10 in 00:28,60
– Konstantin Lisenkov (Russland), 50m Rücken StartklasseS8 in 00:30,94
– Alexander Nevolin-Svetov (Russland), Startklasse S12 in 00:28,69
– Inbal Schwartz (Israel), 100m Schmetterling, Startklasse S6 in 01:29,62

Auch am dritten Wettkampftag – Weltrekorde ohne „Speedo“

Trotz Verbotes spezieller Hightech-Schwimmanzüge – „Weitere Weltrekorde am heutigen letzten Wettkampftag in Berlin“ meldet der gerade der BSB:
Berlin, 20.06.2010, bsb.
Es ist der dritte Tag der 24. Internationalen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Behinderten 2010. Obwohl auch bei den Behindertenschwimmern die vieldiskutierten „Rennanzüge“ seit Jahresbeginn verboten sind, will auch am Samstag, dem 19. Juni, die Rekordflut kein Ende nehmen:
50m Brust Frauen (Vorlauf)
– Jiangbo Xia, (China), Startklasse SB2, Zeit: 01:14,28
50m Brust Männer (Vorlauf)
– Mihovil Spanja, (Kroatien), Starklasse SB6, Zeit: 00:38,68
– Maurice Deelen (Niederlande), Startklasse SB8, Zeit 00:33,35
– Pavel Poltavtsev (Russland), Starklasse SB9, Zeit: 00:30,72
200m Rücken Männer (Vorlauf)
– Konstantin Lisenkov (Russland), Startklasse S8, Zeit: 02:30,09
50m Brust Frauen (Finale)
– Karolina Pelendritou (Zypern), Startklasse SB12, 00:35,66
50m Brust Männer (Finale)
Pavel Poltavtsev (Russland), Startklasse SB9, Zeit: 00:29,16
Weitere Infos auf: http://www.idm-schwimmen.de
Livestream online: http://www.titanium-media.de/cms/Livestream.html

Update 2 – Weltrekordjagd im schnellen Berliner Wasser

Dynamisch am Start in Berlin (Foto: Nora Erdmann)

Schon am zweiten Wettkampftag übertreffen die Ergebnisse der 24. IDM Schwimmen in Berlin alle Erwartungen. Mit gleich acht weiteren Weltrekorden – nach den sechs des Eröffnungstages – und hervorragenden Platzierungen der deutschen Schwimmteams werden schon jetzt Maßstäbe für die Weltmeisterschaften gesetzt, die im August in Eindhoven stattfinden.

Auf Medaillenjagd – Kirsten Bruhn (Foto: Andrea Ramsteck)

Favoritin Kirsten Bruhn gelang auf 50 Meter Rücken in der Startklasse S7 mit 39,54 Sekunden und 1001 Punkten ein neuer Fabel-Weltrekord – und sie bestätigte ihre Top-Form.

Bei der 4 x 100 Meter Freistil-Staffel der Frauen erreichte das deutsche Team mit Christiane Reppe, Anika Geller, Verena Schott und Julia Kabus den dritten Rang.

Ausrichter und Gastgeber Paralympischer Sportclub Berlin (PSC) und der Behindertensportverband Berlin können sich über den erfolgreichen Start freuen.

Als  internationale Spitzensportveranstaltung garantieren die IDM Schwimmen Bestzeiten und Rekorde im Berliner „schnellem Wasser“:

Hier ein Überblick der neuen Weltrekordhalter des Vormittages:
Ahmed Kelly (Australien), 100m Brust, Startklasse SB3 in 01:52,39
Pavel Poltavtsev (Russland), 100m Brust, Startklasse SB9 in 01:06,93
Anna Efimenko (Russland), 200m Freistil, Startklasse S12 in 02:18,88
Ying Zhou (China), 200m Freistil F, Startklasse S4 in 03:20,43
Konstantin Lisenkov (Russland), 50m Rücken, Startklasse S8 in 00:31,12
Kardo Ploomipuu (Estland), 50m Rücken, Startklasse S10 in 00:29,02
Inbal Schwartz (Israel), 100m Schmetterling, Startklasse S6 in 01:30,14
Daniel de Farias Dias (Brasilien), 100m Schmetterling, Startklasse S5 in 01:20,23.

Lassen wir uns überraschen, was der dritte Wettkampftag an sportlichen Höchstleistungen bietet.

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Schon am Eröffnungstag ist die Stimmung in der Schwimm- und Sprunghalle an der Landsberger Alle gut: Herzlicher Empfang, eifriges Händeschütteln am Rand des Schwimmbeckens und auf den Besucherrängen – man freut sich auf diese IDM.

Echte Fans bekommen WM und IDM locker unter einen Hut

Und wie bekommen wir Fußball-WM und IDM unter einen Hut?  Fans schaffen das.

Jetzt werden hier neue paralympische Rekorde aufgestellt: bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Behinderten – auch mit der Zahl der gemeldeten Athleten: Mehr als 630 Sportlerinnen und Sportler aus 47 Nationen sorgen für einen neuen Teilnehmerrekord. Deutsche Favoritin ist Kirsten Bruhn .

Auf Facebook verabreden sich Sportfans in der :PARALYMPIC_crew bereits zur LaOla beim Schwimmevent: „Da geht was!“

„The games are open“

Kirstin Fussan, Brigitte Zypries und Friedheln Julius Beucher eröffnen die 24. IDM

Kirstin Fussan (Präsidentin des Behinderten-Sportverbandes Berlin BSB), Brigitte Zypries (Vorsitzende des Kuratoriums des DBS, MdB) und Friedhelm Julius Beucher (Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes DBS)

Sie eröffneten am 17. Juni 2007 in Berlin die 24. Internationalen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Behinderten – und dankten allen Akteuren, Förderern aus Wirtschaft und Politik sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern.

Im letzten Jahr wurden im „schnellen Wasser“ an der Landsberger Allee in Berlin 30 Welt- und 20 Europarekorde erzielt. Die Veranstalter vom Paralympischen Sport Club Berlin (PSC) und vom Behinderten-Sportverband Berlin (BSB) rechnen auch in diesem Jahr wieder mit einer sportlichen Rekordflut, zumal sich unter anderem die starken Teams aus Großbritannien, Niederlande und Spanien angesagt haben – erstmals auch Teams aus Armenien, Japan, Kasachstan und Südkorea.

Matthias Ulm, Cheftrainer Schwimmen Paralympics Berlin und Leiter des Organisation der IDM Schwimmen, sagt: „Im August finden in Eindhoven Weltmeisterschaften statt. Und in Berlin ist es für viele die letzte Chance sich zu qualifizieren und sich auch klassifizieren zu lassen. Zudem hat sich international im Laufe der letzten 10 Jahre herum gesprochen, dass wir hier eine Top-Veranstaltung machen. Die Organisation stimmt, die Teilnehmerfelder sind erstklassig, das Wasser ist sehr schnell. Und nicht zuletzt: Wer macht nicht gerne einen Ausflug nach Berlin?“

Wir müssen also nicht erst bis zu den Spielen in London 1012 warten, um die Weltspitze des paralympischen Schwimmsports live zu erleben. Wer sind die Favoriten?

„Die Frage nach den Favoriten ist im Moment noch schwer zu beantworten“, so Ulm weiter. „Wir werden etwa 50 Medaillengewinner der EM, WM und Paralympics der letzten Jahre hier haben. Ich glaube, dass wir damit, trotz der ersten „Nachanzug-Saison“ auch wieder Rekorde über Rekorde sehen werden. Es lohnt sich also auf alle Fälle, im SSE an der Landsberger Allee vorbei zu kommen“.

Rekorde ohne Wunderanzug – der Zeitplan der IDM Schwimen

Event: 24. Internationale Deutsche Meisterschaften im Schwimmen der Behinderten

Location: Schwimm- und Sprunghalle im Europa Sportpark
Paul-Heyse-Straße 26
10407 Berlin / S- Bhf. Landsberger Allee

17. Juni 2010 von 17:00 Uhr bis ca. 19:30 Uhr
18. – 20. Juni 2010 ab 09:00 Uhr
Finals jeweils ab 16:00 Uhr

www.idm-schwimmen.de

Eröffnet werden die IDM Schwimmen 2010 von Brigitte Zypries, der Kuratoriums-Vorsitzenden des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) gemeinsam mit DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher. Den traditionellen Startschuss am 18. Juni gibt Olympia-Siegerin Britta Steffen.

Schwimmteam Berlin bereits bei der WM-Qualifikation erfolgreich
Bei den „Offenen Berlin-Brandenburger Meisterschaften“ im Schwimmen der

Behinderten (BBMS) am 6.Juni  zeigten die Schwimmer des Berliner Schwimmteams einmal mehr ihre Klasse. Die Meisterschaften dienten vor allem als Standortbestimmung im Hinblick auf die 24. Internationalen Deutschen Meisterschaften. Neben Daniela Schulte konnte sich auch Daniel Simon für die Weltmeisterschaften im August qualifizieren. Ebenfalls qualifiziert sind bereits Daniel Schäfer mit seinem 3. Platz vom Weltcup sowie Lucas Ludwig mit seinen Erfolgen bei den Norddeutschen Meisterschaften der Nicht-Behinderten.
Neben der offenen Klasse (8 Mal Gold, 4 Mal Silber, 5 Mal Bronze) konnten bei den BBMS vor allem die Nachwuchssportler überzeugen. Sie gewannen in den Jugendklassen je 5 Mal Gold und Silber sowie 3 Mal Bronze. Bereits beim Jugend-Länder-Cup machte der Nachwuchs mit neun Berlinern in den Top5 der Jahrgänge einen guten Eindruck. Die Berliner gewannen sogar bei „Jugend Trainiert für Paralympics“ mit ihrem Partner „Carl-von-Liné-Schule“.

Im Hinblick auf die IDM zeigen sich die Berliner Trainer Matthias Ulm und Maik Zeh zufrieden. Denn Christiane Reppe und Niels Grunenberg können den Sprung ins WM-Team schaffen und einige Nachwuchssportler haben gute Chancen auf eine Teilnahme an der Jugend-WM.

Der Zeitplan der IDM Schwimmen vom 17. – 201. Juni 2010
Donnerstag, 17.06.2010
17:00 Uhr 1. Veranstaltungsabschnitt
400m Lagen Frauen und Männer Entscheidung
800m Freistil Frauen und Männer Entscheidung
Freitag, 18.06.2010
08:00 Uhr 2. Veranstaltungsabschnitt
200m Freistil Frauen und Männer Vorläufe
50m Rücken Frauen und Männer Vorläufe
100m Brust Frauen und Männer Vorläufe
100m Schmetterling Frauen und Männer Vorläufe
4x100m Freistil Frauen und Männer Entscheidung
16:00 Uhr 3. Veranstaltungsabschnitt FINALS
200m Freistil Frauen und Männer Finale Offen und Jugend
50m Rücken Frauen und Männer Finale Offen und Jugend
100m Brust Frauen und Männer Finale Offen und Jugend
100m Schmetterling Frauen und Männer Finale Offen und Jugend
Samstag, 19.06.2010
08:00 Uhr 4. Veranstaltungsabschnitt
200m Schmetterling Frauen und Männer Entscheidung
150m Lagen Frauen und Männer Vorläufe
100m Freistil Frauen und Männer Vorläufe
50m Brust Frauen und Männer Vorläufe
200m Lagen Frauen und Männer Vorläufe

200m Rücken Frauen und Männer Entscheidung

4x100m Lagen Frauen und Männer Entscheidung

16:00 Uhr 5. Veranstaltungsabschnitt FINALS
150m Lagen Frauen und Männer Finale Offen und Jugend
100m Freistil Frauen und Männer Finale Offen und Jugend
50m Brust Frauen und Männer Finale Offen und Jugend
200m Lagen Frauen und Männer Finale Offen und Jugend
Sonntag, 20.06.2010
08:00 Uhr 6. Veranstaltungsabschnitt
400m Freistil Frauen und Männer Vorläufe
50m Schmetterling Frauen und Männer Vorläufe
200m Brust Frauen und Männer Entscheidung
100m Rücken Frauen und Männer Vorläufe
50m Freistil Frauen und Männer Vorläufe
16:00 Uhr 7. Veranstaltungsabschnitt FINALS
400m Freistil Frauen und Männer Finale Offen und Jugend
50m Schmetterling Frauen und Männer Finale Offen und Jugend
100m Rücken Frauen und Männer Finale Offen und Jugend
50m Freistil Frauen und Männer Finale Offen und Jugend

Vorbeikommen lohnt sich – für alle Sportfans, die mehr als Fußball-WM & Vuvu mögen.

(Text mit BSB/Reinhard Tank und Schwimmteam Berlin/ Maik Zeh)

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