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:paralympic_NEWS_01_10: Top of Germany – BG Tourstart auf der Zugspitze

Vancouver-Favorit Martin Braxenthaler im Porträt bei ParalympicSportTV

Alle Welt hat Ski-Sport auf dem Schirm – auch paralympische Erfolge?

Kompliziert, aber fair.” lautete neulich die Headline eines Sportbeitrages im Tagesspiegel zum aktuellen Ski-Sport http://www.tagesspiegel.de/sport/Skispringen;art272,3014969 – und Autor Benedikt Voigt findet das ganz in Ordnung: “Bereits jetzt siegt nicht immer der Springer, der am weitesten flog. Und auch jetzt schon muss der Zuschauer nach der Landung ein paar Sekunden warten, bis die Haltungsnoten eingerechnet sind. Nun kommen eben noch zwei Faktoren hinzu.

Der Verband sorgt sich dennoch, dass die Zuschauer die neuen Regeln nicht verstehen werden. Er sollte die Fans nicht unterschätzen. Sie werden lernen, dass sie künftig nicht nur auf Weite und Haltungsnoten schauen müssen. Sondern auch auf Anlaufluke und Windmesser.” Der Journalist meint: “Das sollte zu schaffen sein.” Wer hier an paralympisches Sportgeschehen denkt, liegt falsch: es ist vom Skispringen der Athleten ohne Handicaps die Rede.

Auch der paralympische Leistungssport folgt schon lange komplizierten Regeln, die ein Höchstmaß an Fairness gewährleisten sollen – und ständig auf den Prüfstand kommen. Der Sport soll transparenter und attraktiver werden. Da sind olympischer und paralympischer Sport näher beieinander, als oft vermutet. Letzterer wird dieser Tage dennoch beharrlich ausgeblendet bei vielen Medien – bis auf wenige Ausnahmen lokaler Berichterstattung.

Es braucht immer noch die Sensation, Ausnahme-Athleten, bis auch Paralympioniken ihren Sprung von der Ski-Piste ins Sportressort schaffen. Der Kanadier Brian McKeever ist so einer. Als blinder Skilangläufer startet er als erster Athlet in der Geschichte der Winterspiele bei Olympia und Paralympics in Vancouver: http://www.abendblatt.de/sport/article1355136/McKeever-schreibt-Olympia-Geschichte.html

„Ganz ehrlich, es ging mir wirklich nur darum, das Beste aus mir herauszuholen“, sagt der Ausnahme-Athlet bescheiden. Der 30-Jährige wollte immer nur die eigenen Grenzen austesten. „Ok. Nun werde ich der erste sein, der in beiden Winterspielen mitmacht. Wenn das die Vorstellungskraft der Menschen anregt und ihnen zeigt, was Paralympioniken schaffen können, dann ist das gut so.“

Heiß auf Eis – Sledgehockey goes Sportschau


Schon im Vorfeld der Winterspiele zeigen unsere Paralympioniken auf Piste, Loipe und Eis, was sie können – und verweisen ihre Konkurrenz auf die Plätze. “Das deutsche Paralympics-Team will hoch hinaus” http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/923054

Wo kann man das besser verkünden, als auf Deutschlands höchstem Punkt – der Zugspitze: http://www.zugspitze.de/de/winter/index.htm

Da trafen sich kürzlich die Spitzen der deutschen paralympischen Bewegung zum Gipfeltreffen. Der Anlass: “Kick-off zur BG Kliniktour 2010″ Das Motto: “Bewegung verbindet” – und erfolgreiche Leistungssportler des DGUV-Teams werben als Repräsentanten für die bundesweite Informations-Kampagne über die Reha nach Unfall oder Krankheit – und für den Sport.

Flugs eilten eigens geladene Pressevertreter zahlreich herbei mit kompletter Medienausrüstung. Sogar eine Journalistin mit Snowboard wurde gesichtet – Sport muss sein! Die Ski-Stars, mehrmalige Paralympicssieger und aktuelle  Medaillengewinner Gerd Schönfelder und Martin Braxenthaler präsentierten ihren Sport per Schussfahrt auf sonnendurchfluteter Zugspitz-Piste: http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/schwaben-und-altbayern-aktuell/klink-bewegung-scholz-ID1264589556472.xml So schaffte es die DPA-Meldung vom Zugspitz-Gipfel flächendeckend ins Tal der Lokalberichterstattung – fast überall. Berlin scheint im Schneegestöber für derlei gute Nachrichten noch unerreichbar. Das dürfte sich während der Winterspiele Vancouver deutlich ändern – mit Berichten der hier exklusiv aufgelegten “Paralympics Zeitung”.

Das Sport-Blatt beim Tagesspiegel online:

http://www.tagesspiegel.de/sport/paralympics/

Sportler trainieren bereits auf Hochtouren – und Schülerredakteure in Berlin auch: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg;art128,3017779

Sportliche Journalisten kommen nicht nur auf der Piste, sondern auch mit der Vorberichterstattung zu den Paralympischen Winterspielen Vancouver in Schwung: http://www.haz.de/Nachrichten/Sport/Olympia-2010/Bei-den-Winter-Paralympics-soll-es-Rekorde-hageln Sie haben dabei jede erdenkliche Unterstützung vonseiten der paralympischen Athleten, Vereine und deren Sportverbände: http://www.rp-online.de/bergischesland/leverkusen/sport/Quades-kanadische-Mission_aid_811896.html – und vom Chef de Mission, Karl Quade.

Erfolgreiche Leistungssportler präsentieren die BG-Kliniktour

Kirsten Bruhn, Christiane Reppe, Claudia Biene und Holger Nikelis – im Talk mit Marcel Bergmann

Alle Infos und BG-Tour-Termine unter http://www.dguv.de/inhalt/rehabilitation/fitimsport/bg_kliniktour_2010/index.jsp

Das deutsche Team wird mit 22 Athleten bei den diesjährigen Winter-Paralympics vertreten sein http://olympia.ard.de/olympia/nachrichten/paralympicsdeutschesteam100.html und mit rund 600 Sportlern aus 45 Nationen in den Disziplinen Ski alpin, Skilanglauf, Biathlon, Schlitten-Eishockey und Rollstuhl-Curling an den Start gehen. ARD und ZDF berichten mit 21 Stunden live von den Wettbewerben – so aufwendig wie nie. Ihre Premiere haben in Vancouver auch die Rollstuhl-Curler. Als Sportler des Jahres 2009 haben sie es bereits vor den Winterparalympics 2010 ganz nach oben in der Gunst ihrer Fans geschafft – und gelten nach Bronze bei der WM in Vancouver nun als Paralympics-Favoriten auf Gold http://paralympics.zdf.de/ZDFsport/inhalt/8/0,5676,7928296,00.html

Wachsender Beliebtheit erfreut sich paralympischer Sport auch bei Jugendlichen mit und ohne Handicap. Nach 40 Jahren “Jugend trainiert für Olympia” nehmen erstmals auch Schülerinnen und Schüler mit einer Behinderung am Pilotprojet “Jugend trainiert für Paralympics” mit eigenem Nachwuchswettbewerb teil. Als Verbündeten haben sie einen langjährigen und leidenschaftlichen Paralympics-Förderer als Schirmherren an  ihrer Seite – Bundespräsident Horst Köhler. http://www.dosb.de/de/jugendsport/jugend-news/detail/news/erstes_bundesfinale_fuer_jugend_trainiert_fuer_paralympics/9746/cHash/e90e503ffd/

Der Trend: Junge Fans begeistern und vernetzen sich zunehmend im Sport mit Handicaps – auch das eine Bewegung, die verbindet.

Extrem cool - der Niederländer Kees-Jan van de Klooster

http://www.sjeesonline.com/index.html

Freuen wir uns also auf eine begeisterungsfähige, vielseitige und bewegte Medienwelt in und um Vancouver. Auch, weil es mit den journalistischen Vorlieben bei der Sportberichterstattung über Olympia und Paralympics nicht viel anders ist als in zwischenmenschlichen Beziehungen: Es ist komliziert – aber fair.

Die Sportler-Porträts der BG Klinik-Tour (PDF-Datei zum Download)

Der aktuelle Newsletter des DBS (PDF-Datei zum Download)

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Blattkritik: Nichts Neues in den News über Behindertensport? up(to)date #2.0

Die :paralympic_News_01_10 stehen an.
Die Nachrichtenticker laufen auf Hochtouren beim Sport.
Unsere Nachrichtenlage ist eher bescheiden? Stimmt nicht.

Sportreporter brauchen Sportler – beide brauchen Fans

Presse ist gut – Community besser. Eines kommt nicht ohne das andere aus. Der “Elektrische Reporter” erklärt Dinge, die man eigentlich nicht erklären kann: http://www.elektrischer-reporter.de/index.php/site/film/45/

Hier ein offener Brief des Präsidenten des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) Friedhelm Julius Beucher
an die Medien – der Aufruf im Wortlaut:

________________________

Sehr geehrte Medienvertreter,
sehr geehrte Redakteure in den Sportredaktionen,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Sportfreunde,

in nur wenigen Wochen folgen der diesjährigen Winter-Olympiade in
Vancouver die Paralympischen Winterspiele (12. bis 21. März 2010). Der
Deutsche Behindertensportverband wird am 17. Februar die Athletinnen und Athleten nominieren, die unser Land in Kanada vertreten werden. Bis zu diesem Zeitpunkt nutzten und nutzen noch viele der Sportler die anstehenden Welt- und Europacups um wichtige Qualifikationspunkte zu sammeln.

Leider konnte ich bisher auf keiner Sportseite der deutschen Zeitungen -
abgesehen von einigen lokalen Berichterstattungen- Hinweise oder gar
Berichte über erzielte Platzierungen bei internationalen wie auch nationalen Wettkämpfen entdecken. Dabei gehen unsere Informationen regelmäßig an insgesamt 800 Redaktionen in Deutschland. Ich erhebe dabei bewusst nicht den Anspruch die bisherigen Erfolge, übrigens durchweg auf den 1.bis 5. Plätzen, montags lesen zu können. Ich weiß, dass spätestens seit Bundesligabeginn im Fußball und der momentan stattfindenden Handball-EM, neben den Berichten über andere Sportarten und die Olympiavorbereitung der Nichtbehinderten dann kein Platz ist. Aber der Sport hat ja mindestens täglich 1-2 Seiten!

Ich möchte Sie deshalb bitten, der Berichterstattung über den Wintersport
unserer behinderten Leistungssportler, die bekanntlich zu den Besten der Welt zählen, angemessenen Raum in Ihrem Medium zur Verfügung zu stellen. Das gebietet unser Anspruch auf Chancengleichheit sowie der Respekt vor den Leistungen der Athletinnen und Athleten und selbst wenn zunächst nur bei Kurznachrichten oder ähnlichen Rubriken die Sieger und Siegerinnen „auf dem Stockerl“ erwähnt werden.

Sie werden spätestens an den jeweiligen Montagen nach den noch
ausstehenden Wettkämpfen Ergebnisse und Informationen online erhalten.

Dafür sorgt persönlich unsere Pressesprecherin Markéta Marzoli.
Eine Aufstellung der noch ausstehenden Wettkämpfe finden sie hier:

Ski alpin:

17.-23.01.Weltcup in Sestriere/ITA
12.-14.02. Weltcup Arta Terme/ITA
28.02.-05.03. Weltcup in Aspen/USA

Ski nordisch:
25.01.-01.02. Weltcup Bessans/FRA
01.02.-07.02. Weltcup Oberried/D

Mit sportlichen Grüßen

Friedhelm Julius Beucher
________________________

Das Anschreiben an die Medien als PDF hier:

Offener Brief an die Medien von Friedhelm Julius Beucher

Meine Meinung:
Die Kommunikation zum Thema Behindertensport ist auch im Bereich Social Media und Blogs – trotz vielseitiger Aktivitäten in allen Onlinebereichen – hierzulande noch immer recht verhalten. Nicht ohne Grund? Warum haben professionelle Sport-Journalisten und sogar innovative Blogger – wie etwa Jens Weinreich – paralympischen Sport selten oder nicht auf ihrer Agenda?

Verbände und Vereine haben sich als Ziellinie “Inklusion” und “Integration” auch im Sport gesetzt. Derweil präsentieren sich Athleten bei Olympia und Paralympics noch immer in getrennten Arenen – mal vor gut gefüllten Rängen, mal vor fast leeren Zuschauerplätzen. Erstmals die Sommerspiele in Peking 2008 boten allen Athleten richtig großes Publikum – sehr zur Freude auch der Paralympioniken.

Eine Annäherung findet – in der Sportszene nicht unumstritten – langsam statt: Der kanadische Langläufer Brian McKeever wird in Vancouver ein kleines Stück Sportgeschichte schreiben. Als stark sehbehinderter Athlet geht er als erster Wintersportler sowohl bei den Olympischen Winterspielen als auch bei den anschließenden Paralympics an den Start:
http://www.focus.de/intern/archiv/langlauf-mckeever-plant-historischen-doppelstart_aid_473627.html

Schwimmerin Nathalie du Toit und Tischtennissportlerin Natalia Partyka haben bei den Sommerspielen bereits gezeigt, wie das geht – mit Erfolg.
Oscar Pistorius hat sich die Starterlaubnis bei Olympia juristisch erkämpft und sprintet gegen Vorbehalte,  Zeit und für seine Qualifizierung.

Änderungen der bislang hochkomplexen paralympischen Regelwerke und Startklassen sind in vollem Gange, um den paralympischen Sport fürs Publikum transparenter und attraktiver zu machen. Nur wenn das gelingt, füllen sich die Zuschauertribünen – und die Presse ist für alle Athleten und Fans mit am Start. Das gilt umso mehr in Zeiten knapper Ressourcen. Christiane Link hat dieses Thema bereits vor langer Zeit in ihrem Blog “Behindertenparkplatz” diskutiert http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/01/14/897/ Sie sagt, Paralympics als “Sonderveranstaltungen behinderter Menschen sind sowas von out”.

Sie schlägt vor: “Man könnte die Paralympics und die Olympischen Spiele zusammen legen und die Wettkämpfe abwechselnd abhalten. Mal startet eine Gruppe behinderter Sportler, mal eine Gruppe nicht behinderter Sportler. Die Spiele zeitlich zu trennen, macht für mich keinen Sinn und ist nichts anderes als Ausgrenzung.” Diese Meinung findet zunehmend breite Zustimmung. Die Streichung von Sportdisziplinen hingegen ist unverständlich. Leichtathletik und Schwimmen auch der Athleten ohne Handicap haben als Randsportarten ohnehin weniger Publikum als Breitensport Fußball.

Sportevents und Wettbewerbe der Athleten mit Handicap finden auch zwischen den Spielen sicherlich mehr Aufmerksamkeit bei Medien und Sportfans, wenn sie integrativ stattfinden – ohne das alte Etikett “Behindertensport”. Im Bereich Jugendsport bei Vereinen – wo auch der olympische und paralympische Nachwuchs trainiert – ist dies bereits öfter der Fall. So etwa beim beliebten dynamischen Rollstuhlbasketball, wo Fußgänger mit Rollifahrern ein Team bilden – und gemeinsam übers Spielfeld Richtung Korb rasen, dabei der gegnerischen Mannschaft den Ball abjagen. Auch an der Tischtennisplatte oder beim Badminton gehen Sportler mit und ohne Handicap immer öfter gemeinsam zum Aufschlag ans Netz. Sportberichte und Bilder gehen schon jetzt online ins Netz – auf Facebook, Youtube, Blog und Twitter. Sportler und Fans sind hier aktiv und ergänzen – oder ersetzen – die klassischen Medien. Zeitung, Radio und Fernsehen sollten mit ihren Sportreportern am Start sein.

In Sportveranstaltungen, Online-Foren und Social Networks kommen Sportler und Fans, Infos und Feedback zusammen – zeitnah. Es gilt ja das Credo: schneller, höher, weiter.


Sportkommunikation ist zunehmend auch als Marken-Kommunikation auf PR und Cross Media angewiesen. Das zeigt die aktuelle Kampagne der Deutschen Sporthilfe, die auf Facebook per Viral-Marketing um Sponsoren wirbt. Marketing-Experte Oetting weist zurecht darauf hin, dass es nicht genüge, Kreativen zuzurufen:”Macht uns mal eine Kampagne für unseren neuen Sportschuh!” Er sagt, Community sei eine Einstellung – keine Klickmaschine: http://www.connectedmarketing.de/cm/2010/01/community-ist-eine-einstellung.html

Was nützen neue Sportschuhe, wenn die Kommunikation ein alter Hut ist?

Die einfache Weiterleitung von Pressemitteilungen per “Copy&Paste” mag zwar Reichweiten erzeugen, greift aber zu kurz – es fehlt an Tiefe und O-Tönen in der Berichterstattung. Wer will das lesen? Journalismus – auch die sogenannte Graswurzelvariante – ist aufwendig und verdient Honorierung. Da verweise ich per Link lieber gleich auf die Quelle, das ist seriöser und vertrauensbildender als einfaches “Abschreiben”. Zum Twittern genügen schon wenige Worte – genau genommen 140 Zeichen.

Auch Kontaktpflege und Recherche brauchen Zeit. Viele Ansprechpartner in Vereinen sind ehrenamtlich tätig, Pressestellen eher die Ausnahme. Informationen müssen je nach Veröffentlichung in Print oder Online zielgruppengerecht aufbereitet werden – möglichst barrierefrei.

Die Low-Budget-Alternative? Der Pressespiegel online.

In Kürze hier also wieder :paralympic_News_01_10 – ein Pressespiegel, ganz ohne Honorar zusammengestellt, aber mit viel Zuspruch gelesen. Weil er es wert ist – der paralympische Sport.

Presse-Medien machen sich gerade auf den Weg von Print nach Online. Community – da sind die Fans. Sportler müssen sich nur noch mehr zeigen, auch durch Marken-Kommunikation und Dialog mit ihren Fans: Sport und seine Fankultur liefern den Stoff: aktuelle Berichte, die eine gute Zeitung ausmachen. Wie ein Spagat zwischen Olympia und Paralympics ist das? Eher eine Brücke – mit erreichbarer Ziellinie.

Bei alledem gilt wie im Leistungssport: Qualität vor Quantität – alles andere behindert nur.

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“Die Winterspiele sind eröffnet” Sporteln? Fragen Sie Ihren Arzt… oder Apotheker.

Weisse Schneemützen strahlen gerade auf Dächern, Bäumen und Autos – da vermeldet das deutsche Ski-alpin-Team schon Wochen vor den Winterspielen Vancouver glänzende Erfolge von der Piste : http://www.skiteam-alpin.de/

Auch Freizeitsportler holen ihre individuelle Wintersportausrüstung hervor – und gehen schon mal in die Spur, auf die Schanze – ab in den Schnee…

“Die Winterspiele sind eröffnet!” – Sporteln bis der Arzt kommt?

“Bitte lesen Sie die Gebrauchsanweisung sorgfältig durch oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker” Wer kennt das nicht? Jedem Pharma-Werbespot sind diese Worte angefügt – wie ein Beipackzettel. Womöglich um diesen aktuellen Gesundheits-Tipp ergänzt: Sport ist gesund, zum Ausgleich und wohldosiert betrieben. Doch manchmal kommen auch die durchtrainiertesten Freizeit- oder Leistungssportler nicht um einen Besuch in der Apotheke herum: eine Zerrung hier, ein Zupfen da. Und seien es – wahlweise bei Sofasportlern – lästige Kopfschmerzen angesichts eines verlorenen Spiels von Fan-Mannschaft oder Sportidol, die dringender Linderung bedürfen.

Da ist guter Rat manchmal teuer. “Ohne Rezept-Gebühr macht das dann…” “Danke, aber ich wollte doch nicht die ganze Apotheke kaufen.” Sprach’s und freut sich über Hoffmann’s Tropfen.

Tröstlich, dass es die Retter unseres Wohlbefindens – jetzt offizielle Olympia- und Paralympics-Partner – mit Rat und Tat nebst Beipackzettel oft ganz in unserer Nähe oder online gibt, wenn wir es mit dem Sporttreiben mal wieder heldenhaft übertreiben – nicht, ohne zuvor noch über den großen inneren Schweinehund zu stolpern: schweißtreibend mit Zerren und Zupfen am allzu müden Sportlergemüt. Es ist ja schliesslich Winter…

Als Beipackzettel hier das “Making of” der Winterspiele-Kampagne

Manche behaupten ja (mit Winston Churchill als alte Quelle der Erkenntnis), Sport sei ungesund: “No Sports!” Doch es gibt Schlimmeres: Unterliegen diese Skeptiker doch einer holden…

…Täuschung

“Bei Nikotin und Alkohol

fühlt sich der Mensch besonders wohl.

Und doch, es macht ihn nichts so hin,

wie Alkohol und Nikotin.” reimte sich schon Eugen Roth (Der Wunderdoktor).

Passende Nikotin- und Heilpflaster nebst Rat bekommen wir bei unseren Apothekern.

“Apotheken sind immer für uns da – selbst in Vancouver”

Übrigens können auch Paralympics-Fans die Winterspiele 2010 live erleben, wenn sie wissen, wo diese in wenigen Wochen stattfinden. Die Apotheker wissen es…

Die aktuelle Informations-Kampagne nebst Online-Quiz findet sich unter  http://www.abda.de/winterspiele.html , bei der Apotheke unseres Vertrauens – und dazu als Beipackzettel (Sir Winston Churchill, in jungen Jahren durchaus Sportsmann, zum Trotz) eine noch ältere Erkenntnisquelle zur gesundheitlichen Fitness: der Geist der Olympischen Spiele.

Einen Ausblick von den Winter-Sportlern vor der Veranda im Garten auf die Leistungssportler der Winter-Paralympics in Vancouver gibt die ZDF-Mediathek: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/713046/Ein-Kaleidoskop-spektakulaerer-Sportarten#/beitrag/video/713046/Ein-Kaleidoskop-spektakulaerer-Sportarten

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Vancouver in Sicht: Deutsches Team erfolgreich im Alpin-Ski

Europacup Kühtai: Monoski mit Doppelsiegen – Gerd Schönfelder 3 Mal auf dem Podest

Direkt nach dem Europacup in der vergangenen Woche im Pitztal, stand für das Deutsche Paralympic Skiteam die Anreise ins Kühtai/Tirol an. Bei perfekten Bedingungen wurden erst zwei Tage trainiert, bevor der zweite Europacup der Saison an der „Hohen Mut“ anstand.

Eine kompakte Piste mit einem Natur-/Kunstschnee-Gemisch und extreme Temperaturen von rund minus 20°C bei klarer Sicht bildeten die äußeren Bedingungen für den sehr gut besetzten Wettbewerb, bei dem im Hinblick auf die paralympischen Spiele in Vancouver ein guter Leistungsvergleich mit anderen Nationen gezogen werden. Bis auf die USA, Neuseeland und Australien waren alle großen Konkurrenten beim Tiroler Europacup am Start.

Für das DPS-Team brachte der Monoski-Slalom am ersten Wettkampftag einen Auftakt nach Maß: Bereits nach dem ersten Durchgang setzten sich Martin Braxenthaler und Thomas Nolte an die Spitze der Monoski-Konkurrenz, behaupteten im zweiten Durchgang ihre Positionen und fuhren somit einen überzeugenden Doppelsieg für das Deutsche Paralympic Skiteam ein. Einen weiteren „Stockerlplatz“ erreichte derweil Gerd Schönfelder, der sich nach Platz fünf zur Halbzeit im zweiten Durchgang noch auf den dritten Rang verbesserte.

Ein Vorgeschmack auf Vancouver: Mono-Ski Slalom der Winterspiele 2006
Im Riesenslalom des Folgetages konnte Gerd Schönfelder dieses Ergebnis noch toppen: Nach dem ersten Lauf auf dem zweiten Platz rangierend, verteidigte er diesen mit einem souveränen zweiten Durchgang. Währenddessen errang Anna Schaffelhuber in der sitzenden Klasse einen dritten Platz und somit ebenfalls einen Platz auf dem Podest.

Für den dritten Wettkampftag hatten die österreichischen Veranstalter eigentlich eine Superkombination geplant, welche allerdings nach Juryentscheid aufgrund der sehr anspruchsvollen und schnellen Piste durch einen Spezialslalom ersetzt wurde. In diesem schnitten die DPS-Athleten dann noch erfolgreicher als am ersten Tag ab: Erneuter Doppelsieg durch Martin Braxenthaler und Thomas Nolte in der sitzenden und Sieg von Gerd Schönfelder in der stehenden Klasse, sowie einem dritten Platz von Anna Schaffelhuber bei den Monoski-Damen.

Für Martin Braxenthaler bedeutete die Veranstaltung im Kühtai nicht nur einen Renn- und Trainings-, sondern auch einen Pressetermin, da ihn ein deutsches Fernsehteam auf Schritt und Tritt begleitete, um seine Vorbereitung auf die paralympischen Spiele in Vancouver zu dokumentieren. Das Ergebnis wird dann im Frühjahr in der Vorberichtserstattung zum Saisonhighlight in Kanada zu sehen sein.

Nächste Station und sportliche Standortbestimmung vor den Paralympics Vancouver ist der Alpin Ski Weltcup vom 10. bis 15. Januar in Abtenau.

Alle Infos hierzu auf der informativen Webseite des Veranstalters unter http://www.worldcup-abtenau.at/

Die Platzierungen beim Europacup:

Slalom – 18.12.2009
Damen, sitzend:
- Anna Schaffelhuber (ausgeschieden)
Herren, sitzend:
1. Martin Braxenthaler
2. Thomas Nolte
- Franz Hanfstingl
Herren, stehend:
3. Gerd Schönfelder
11. Kevin Wermeester
24. Matthias Uhlig

Riesenslalom – 19.12.2009
Damen, sitzend:
3. Anna Schaffelhuber
Herren, sitzend:
1. Thomas Nolte
- Martin Braxenthaler
- Franz Hanfstingl
Herren, stehend:
2. Gerd Schoenfelder
24. Matthias Uhlig
- Kevin Wermeester
- Ralf Frummet

Slalom – 20.12.2009
Damen, sitzend:
3. Anna Schaffelhuber
Herren, sitzend:
1. Martin Braxenthaler
2. Thomas Nolte
- Franz Hanfstingl
Herren, stehend:
1. Gerd Schönfelder
11. Kevin Wermeester
- Ralf Frummet
- Matthias Uhlig

(Quelle: DPS Ski Alpin)

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Bleiben wir dran… Sponsoren für Sportler: “Da geht noch was!” – auch bei Fans

Bevor es hier weiter geht mit dem Bloggen – nur ein kurzer Werbeblock: Bleiben Sie dran!

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe ist dieser Tage mit neuer Kampagne am Start: mit “Stellenanzeigen” und einem Quiz https://www.sporthilfe.de/Startseite.dsh Eine auskömmliche Sportlerkarriere als Hauptgewinn?

Fragen über Fragen – und ein Interview.

Der Vorstandschef der Stiftung Deutsche Sporthilfe, Werner E. Klatten, erläutert im Gespräch mit dem Tagesspiegel Motive und Ziele der Spenden-Kampagne http://www.tagesspiegel.de/sport/art272,2987308

Richtig geschaltet? Sport sucht Sponsoren per Stellenanzeige

Stellenanzeige Sportler

…gesehen auf “Yucca Tree Post”, dem Blog von Jürgen Vielmeier. Lesenswert auch die Kommentare dort zum Thema: http://yuccatree.de/2010/01/ironische-kampagne-der-deutschen-sporthilfe-60-stunden-woche-fur-600-euro/

Als Repräsentanten aller von der Deutschen Sporthilfe geförderten Leistungssportler engagieren sich der Schwimmer Thomas Lurz, Fechterin Britta Heidemann, Judo-Sportler Ole Bischof, Leichtathletin Steffi Nerius, die Kanuten Nicole Reinhardt und Max Hoff – sowie der Alpin-Skirennfahrer und Paralympionike Gerd Schönfelder.

Bemerkenswert hier, dass der Paralympics-Top-Athlet in einer dpa-Pressemeldung bei der Süddeutschen Zeitung, immerhin als einzigem Blatt genannt, doch recht lapidar ohne Nennung seiner Leistungssportdisziplin allgemein dem “Behindertensport” zugeordnet wird: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/899392 . Da braucht es noch etwas mehr als Stellenanzeigen für Sportler im Blatt: “Journalisten gesucht”…

Schwimmer gesucht

Die FAZ titelt zu dieser Anzeige in ihrer Printausgabe: “Arme Athleten – Auf Hartz-IV-Niveau für Deutschland” http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E2817E5A51C90432AB8D0F7217624FA10~ATpl~Ecommon~Scontent.html – und läßt Top-Sprinter und Olympionike Till Helmke zu Wort kommen.

Eine Kampagne, die Welle macht – und in den Foren mancher Onlinemedien, wie etwa der Welt, bei den Leser-Kommentaren an Ironie und Sarkasmus zuweilen noch um Längen überboten wird: http://www.welt.de/sport/article5724414/Hungerlohn-statt-Reichtum-fuer-die-Weltmeister.html

Meine Meinung: Sportler werden ist nicht schwer, Sportler sein dagegen schon… – im Leistungssport. Doch da geht noch was auch für Athleten des paralympischen Sports: Sponsoren für Sportler. Weil nicht nur die Medaille zählt… Und überhaupt

Die Videoantwortder Stiftung Deutsche Sporthilfe auf ihrem neuen YouTube-Kanal: “Sporthilfe gibt’s nicht beim Arbeitsamt.” Auskömmliche Jobs leider auch immer seltener: der Trend “geht zu 3-Euro-Sponsoren”, zu aktivem ehrenamtlichem Engagement  – und zur Fan-Community.

Wie? Ganz einfach: per Klick  hier http://www.facebook.com/group.php?gid=125964702610&ref=mf-

und natürlich mit zahlreichen Besuchen der Sport-Events.

Denn, ohne Fans keine Medien, ohne Medien keine Sponsoren. Ohne Sportler kein Spaß beim Sport: einer der schönsten Jobs der Welt – eigentlich…

Quelle: Video 1 Scholz & Friends on YouTube http://www.youtube.com/user/ScholzundFriends – wo die Autorin ihr Texterhandwerk gelernt hat.

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:Paralympic_crew_blog on Holidays – with snow and Simon’s Cat… ;-)

Hallo :PARALYMPIC_fans,

danke an alle für die vielen Besuche auf dieser Seite – hier geht’s in Kürze schneller, höher, weiter... 2010 sind wir hoffentlich alle wieder fit und sportlich dabei.

Beste Wünsche und Grüße!

Thanks for so many visits on this blog – will be continued soon.

Hope to have you all back here in 2010.

With best wishes!

Andrea Ramsteck

Eingetragen unter:Paralympics 2010, Paralympics 2012 ,

Vancouver 2010 – (w)interaktiv per Klick: Glänzender Start fürs deutsche Ski-Team alpin in die neue Wintersportsaison

Reisefieber an kalten Tagen…

Schneehasen lieben dieses Geräusch: “Klick”, die Ski-Bindung rastet ein – und es gibt kein Halten mehr. Ob Abfahrt oder Loipe: Der Berg ruft… Online tut es bis dahin auch das Klick der Maus.  Auf dem Pitztal-Gletscher hat die Wintersport-Saison beim 12. Europacup Ski alpin mit einem glänzenden Start des deutschen Skiteams schon begonnen.

Sledgeeishockey auf dem Roten Platz in Moskau

Im Vorfeld der Winterspiele 2014 in Sochi, trat am 12. Dezember auf dem Roten Platz in Moskau die deutsche Sledgeeishockey-Nationalmannschaft gegen das Team Niederlande beim Ersten Internationalen Paralympischen Wintertag (IPD) an: http://www.ski-online.de/1900-e_33536,r_5678.htm – und gewann mit 10:1 vor winterlicher Traumkulisse.

Die offizielle Webseite der Winterspiele Sochi 2014: http://sochi2014.com/

Schade eigentlich, da schneite mir doch dieser Tage glatt eine Einladung zum “Medien-Workshop auf der Zugspitze” ins Postfach. Eine einmalige Gelegenheit, sich professionell mit Journalisten auf die Berichterstattung über die zehnten Winterparalympics vorzubereiten: einen ganzen Tag lang – auf der Zugspitze.

“Eingebettet in die Auftaktveranstaltung der BG-Kliniktour http://www.dguv.de/inhalt/rehabilitation/fitimsport/index.jsp, die… auf der Zugspitze beginnt, möchten wir Sie über alles Wissenswerte rund um die Paralympics in Vancouver und den aktuellen Stand der Vorbereitungen informieren.”

- so die sehr freundliche und vielversprechende Einladung.

Was für Aussichten! Und ich muss hier im Januar Schnee schippen – wahlweise auch ohne Schnee: Schrippen, jedenfalls Brötchen verdienen.

Wie gesagt, schade eigentlich.

Aber was hält Blogger davon ab, schon mal einen virtuellen Kurztrip nach Vancouver und Whistler zu wagen?

Voilà – Here we are…

Eine interaktive Erkundung der Wettkampfstätten:

http://php.blick.ch/img/flash/2010_winterOlympics/loader.swf

“Olympia für weniger als 1.000 Euro” ein Schnee-Schnäppchen?

http://nachrichten.rp-online.de/article/reise/Olympia-fuer-1000-Euro/61033

Es geht doch nichts über das Reisen live und in Farbe: mit Panorama-Blick

(hilfsweise per Webcam)

Auf einen Schwung nach Vancouver

http://www.vancouver.com/webcam/

oder Whistler http://www.whistlerblackcomb.com/weather/cams/whistler/index.htm

Aber was blogge ich? Briefe schreiben ist viel schöner – und dieser Tage angesagt. Die Post hat eigens zu den Winterspielen Vancouver 2010 Sonder-Briefmarken aufgelegt – in Österreich. “Ja, ist denn scho’ wieder Weihnachten?” In wenigen Klicks...

…La Molina, Pitztal, Vancouver und Whistler.


Glänzender Auftakt in die Ski-Saison für das deutsche paralympische Alpinsport-TeamVancouver2010 kann kommen

“Mit 2 ersten und 5 dritten Plätzen starteten die paralympischen Alpinsportler des Deutschen Behindertensportverbandes erfolgreich beim zwölften Europacup Ski alpin auf dem Pitztaler Gletscher zum Saisonauftakt.

Auf dem Weg nach Vancouver unterstrichen Martin Braxenthaler, Gerd Schönfelder und Andrea Rothfuß im internationalen Teilnehmerfeld von 22 Nationen ihre Spitzenstellung. Aufhorchen ließ auch der zweite Platz der erst 16 – jährigen Anna Schaffelhuber, die mit 2:27,30 Minuten im Riesenslalom bekannte Athleten wie die Schweizerin Anita Fuhrer und Delphine Le Sausse aus Frankreich auf die Plätze verwies.”

Die Einzelplatzierungen und weitere Infos auf der Webseite des Fördervereins Skiteam alpin der Behinderten online unter: http://www.skiteam-alpin.org/11-e_1476,r_163.htm

Ein Bericht über das Skirennen – auch mit Blick auf die internationale Konkurrenz – bei dem britischen  Medaillengewinner Sean Rose, der hierzu ein Blog schreibt: http://www.aboutmyarea.co.uk/Cambridgeshire/St-Neots/PE19/News/Local-News/150005-Sean-Rose-Local-Paralympic-Athelete-Blog Auch seine Webseite ist interessant: http://www.seanrose.co.uk/

Ein Blick in die Britische Sportpresse? http://www.huntspost.co.uk/content/hunts/sport/story.aspx?brand=HPTOnline&category=SportGeneric&tBrand=HertsCambsOnline&tCategory=SportHPT&itemid=WEED16%20Dec%202009%2017%3A49%3A30%3A720

oder beispielhaft auch hier: http://www.cambridge-news.co.uk/cn_sport_other_sports/displayarticle.asp?id=471091

Nächste Station des Europacup Ski alpin 2009 ist Kühtai vom 17. bis 19. Dezember mit 150 Rennläufern aus 20 Nationen - und Spitzenathleten aus Japan, Canada, Österreich und Deutschland.

Verena Bentele und Josef Giesen starten mit sensationellen Erfolgen  beim Ski-Nordic-Weltcup in Sjusjøen/Norwegen – und Handbikerin Andrea Eskau feiert Premiere auf der Loipe. Alle Ergebnisse unter: http://www.skiforbundet.no/langrenn/Funksjonshemmede/IPCWorldCup2009/Sider/StartandResultlists.aspx

Impressionen vom IPC Biathlon & Cross Country Worldcup Vuokatti

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:paralympic_News: Pressespiegel_04_09

“Rutschen will gelernt sein” – nicht nur beim Rodeln.

Der Winter ist da, jedenfalls auf dem Kalender. Doch bei vielerorts noch frühlingshaft-milden Temperaturen heisst es leider noch nicht “Ski und Rodel gut!” – notfalls auf dem Hosenboden. Stylisches und schnelles Sport-Equipment steht auf vielen Wunschzetteln.

Bis wir Freizeit-Wintersportler Pisten, Loipen, Rodelbahnen und Eis stürmen können, haben die Athleten der Winter-Paralympics ihr Training und Wettkämpfe bereits ganzjährig absolviert – oder gehen gerade an den Start.

Eine der paralympischen Sportarten, die ganzjährig auf dem Hosenboden stattfindet, ist Sitzvolleyball. Eine Reportage macht diesen dynamischen Sport anschaulich

http://mephisto976.uni-leipzig.de/sendungen/direkt/beitrag/artikel/rutschen-will-gelernt-sein.html

und per Audio auch hörbar:

http://mephisto976.uni-leipzig.de/uploads/bme/20091201012.mp3

Zur Webseite der Deutschen Nationalmannschaft Sitzvolleyball geht es hier:

http://www.sitzvolleyball.de/cms/index.php?option=com_frontpage&Itemid=1

***                                                    ***                                                             ***

Der neue Paralympics-Pass: die Lizenz zum Siegen

http://www.abda.de/2422.html

Jens Jäger (Mitte) - Skip der Nationalmannschaft der Rollstuhl-Curler

Jens Jäger (Mitte) - Skip der Rollstuhl-Curling-Nationalmannschaft - präsentiert den Pass für Vancouver

Zur Webseite von Jens Jäger: http://www.jensjaeger.info/1.html

(Foto: ABDA)

Ein Blick in die Winterwelt von Whistler B.C – mit Events & Einkehrschwung:

http://ww1.whistlerblackcomb.com/german/index.htm

Die etwas andere Art, “Schneeball-Schlacht” zu proben:

ein “Whistler Village Flash Mob Pillow Fight”…

Unterdessen startet die paralympische Ski-Rennsaison auf dem Pitztaler Gletscher mit dem 12. Europacup Ski alpin vom 8. bis 13. Dezember in Tirol. 130 Ski-Sportler aus insgesamt 26 Nationen gehen im Riesenslalom, dem Super G und der Super Kombi (Super G und ein Slalomdurchgang) auf die Piste.

Die Rennen laufen in den Startklassen “Sitting Skiers” (Rollstuhlfahrer), “Standing Skiers” (Amputierte) und “Blind Skiers” (Blinde). Das DBS-Ski-Alpin-Team ist dabei, auch mit eigener Webseite: http://www.skiteam-alpin.org/content.php?folder=17

Zeit auch für andere Geschichten – die von Heiko Kunert, der blind bloggt, ist so eine.

“Liebe auf den ersten Blick”:

http://media.stream.fm/pro7-galileo/16072009_galileo_blind.mp4

Bloggen als Kommunikations-Medium auch zwischen Blinden und Sehenden – aber bitte barrierefrei. Ein Beitrag von Ulrike Gerards zum Thema mit einem Porträt von Heiko Kunert als Blogger:

http://www.nwzonline.de/index_aktuelles_computer_nachrichten_artikel.php?id=2178778

ARD und ZDF kündigten kürzlich beste Aussichten auf die Olympischen Winter-Spiele Vancouver 2010 an und wollen mit über 320 Stunden Sendezeit nebst taufrischem Konzept einen neuen Medienrekord aufstellen: http://www.sportschau.de/sp/wintersport/news200912/09/091209_olympia_pk_berlin.jsp

Die Sportschau dürfte sicher auch die Winter-Paralympics auf dem Schirm haben – falls bis nach den Olympischen Spielen im Schnee nicht alle der 1.000 akkreditierten Journalisten gleichzeitig kalte Füße bekommen. Never ever!

Nachrichten-Ticker melden, ARD und ZDF wollen auch die Paralympics 2010 erstmals  in HDTV-Qualität, also in digital hochauflösender Bildqualität, senden: http://www.digitalfernsehen.de/news/news_863587.html .

Hocherfreulich.



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Am Start: Schüler-Redakteure der “Paralympics Zeitung” aus Vancouver

Seit den paralympischen Sommerspielen 2004 in Athen schreiben Nachwuchs-Journalisten aus Deutschland in einem gemeinsamen Redaktionsteam mit Schülerinnen und Schülern des Gastgeberlandes vom Ort des olympischen Geschehens – so auch während der Paralympics Vancouver. Das Motto dieser Winter-Spiele mit etwa 600 Athleten aus 40 Nationen am Start in Kanada lautet: “With glowing hearts”.

Die “Paralympics Zeitung Vancouver 2010″ erscheint in fünf Ausgaben – zwei davon als Beilage der Holtzbrinck-Zeitungen “Der Tagesspiegel“, „Die Zeit“ und „Handelsblatt“.

Acht deutsche Schülerredakteure wurden kürzlich in einem bundesweiten Wettbewerb ermittelt, der große Resonanz fand.

Das Blatt: Paralympics-Zeitung

Paralympics-Zeitung Turin2006_1

Paralympics-Zeitung Turin2006 Ausgabe 3

Paralympics-Zeitung Turin2006 Ausgabe 4

Die Blattmacher


Pressekonferenz im Rathaus von Vancouver zur Vorstellung der Blattmacher der Paralympics Zeitung Vancouver: (v.l.n.r.) Klaus Achenbach, Generalkonsul, Deutsches Konsulat Vancouver, Dena Coward, Direktorin Paralympic Games, VANOC, die neun kanadischen Schülerredakteure, George Chow, stellvertretender  Bürgermeister von Vancouver, Mary McNeil, Staatsministerin der Olympics und ActNow BC, Carla Qualtrough, Präsidentin Kanadisches Paralympisches Komitee und Karin Preugschat, Chefredakteurin Paralympics Zeitung

Hier wurden offiziell auch die neun jungen Schüler-Redakteure aus Vancouver vorgestellt:

Cameron Farnden (17 Jahre) Kitsilano Secondary School

Zaga Gubash (16 Jahre), Kitsilano Secondary School

Stephanie Gustin (16 Jahre), Lord Byng Secondary School

Priscilla Korompis (15 Jahre), Kitsilano Secondary

Tamara Morrison (16 Jahre), Eric Hamber Secondary School

Florence Ng (16 Jahre), David Thompson Secondary School

Anais West (16 Jahre), Kitsilano Secondary School

Veronique West (16 Jahre), Kitsilano Secondary School

Angela Yang (16 Jahre), David Thompson Secondary School

Die Webseite der Kitsilano Secondary School: http://kitsilano.vsb.bc.ca/index.php

Die Redaktionsmitglieder aus Deutschland sind

Anne Balzer, Forst (Lausitz), Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium

Heiko Möckl, Uhldingen-Mühlhoffen, Droste-Hülshoff-Gymnasium, Meersburg

Raphael Menke, Trier, Auguste-Viktoria-Gymnasium

Elisa Kremerskothen, Berlin, Bertha-von-Suttner-Gymnasium

Franziska Ehlert, Henningsdorf, Alexander-Puschkin-Gymnasium, Henningsdorf

Niko Langhammer, Holzkirchen, Max-Rill-Gymnasium, Reichersbeuern

Tassilo Hummel, Neckargemünd, Gymnasium Neckargemünd

Leonie Arzberger, Haag an der Amper, Dom-Gymnasium, Freising

Workshops und Redaktion werden von der Journalistin Annette Kögel (Tagesspiegel) begleitet.

Partner des bislang einmaligen Medien-Schüler-Projektes “Paralympics Zeitung” sind das Kanadische Paralympische Komitee und der Deutsche Behindertensportverband (DBS) in seiner Funktion als nationales Paralympisches Komitee.

“Unsere jungen Schüler in Vancouver haben hier die einmalige Gelegenheit, als Reporter und Schreiber zugleich Interviews mit kanadischen Athleten der paralympischen Familie und Besuchern zu führen. Ich bin stolz auf ihr Engagement und die Begeisterung, sich bei unseren Spielen zu engagieren.”, freut sich Mary McNeil, kanadische Staatsministerin, zuständig für Olympia und Paralympics Vancouver 2010 sowie das Programm ActNow British Columbia.

George Chow, stellvertretender Bürgermeister von Vancouver, ist nicht weniger stolz: “Dieses Projekt ist ein hervorragendes Beispiel des olympischen und paralympischen Geistes der Freundschaft und internationaler Zusammenarbeit. Es ist toll, dass begabte Schüler aus beiden Ländern dies in Teamarbeit verwirklichen.”

“Dank unseres Medien-Partners “Der Tagesspiegel”, werden Teile der Paralympics Zeitung mit einer Auflage von über einer Million Exemplaren als Beilage erscheinen – besonders in Deutschland ein optimaler Support – und eine gute Nachricht für die Sichtbarkeit der Paralympics.”, erklärt Gregor Doepke, Leiter Kommunikation der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Die Jury der Paralympics-Zeitung

Die Jury der Paralympics-Zeitung (v.l.n.r.) Gregor Doepke (DGUV),         Annette Kögel (Tagesspiegel), Frank Lüdecke (Tagesspiegel), Karin Preugschat (Chefredakteurin Paralympics-Zeitung, panta rhei) , Thomas Wurster (Tagesspiegel) – Foto: Förderkreis Behindertensport e.V.

Die DGUV initiierte und unterstützt das Projekt seit den Sommer-Paralympics Athen im Jahre 2004, bei dem Kanadisches und Deutsches Paralympisches Komitee mit diesem Zeitungs-Projekt kooperieren.

“Paralympische Spiele auf heimischem Boden sind eine einmalige Chance für die Paralympische Bewegung in Kanada und junge Menschen im ganzen Land, mehr über das unglaubliche Talent unserer Paralympioniken zu erfahren. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Team der Paralympics Zeitung und darauf, den angehenden Journalisten zu helfen, Geschichten über das Team Kanada in Vancouver 2010 und die Paralympischen Winterspiele zu erzählen.”, sagt Carla Qualtrough, Präsidentin des kanadischen Paralympischen Komitees.

Paralympics auf der Piste: Mono-Ski-Rennfahrer Harald Eder und Sieger Martin Braxenthaler beim Slalom der Winter-Paralympics Turin 2006

Auch Friedhelm Julius Beucher unterstützt als Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes dieses internationale Medienprojekt und zeigt sich erfreut: “Es ist schön zu sehen, wie unsere talentierten jungen Menschen zusammenarbeiten, mit guter Laune und großer Begeisterung ihre Ideen entwickeln.”

Nun werden die neuen Jungredakteure professionell auf ihre spannende Aufgabe als Sport-Berichterstatter an beiden Standorten in Vancouver und Berlin vorbereitet und fiebern dem sportlichen Großereignis schon entgegen – mit glühenden Herzen.

Womöglich warten sie in der Ferne nicht bis März 2010, um schon mal Kontakt miteinander aufzunehmen. Ein erster Austausch startet oft auch über Social Networks wie Facebook oder StudiVZ – und die :PARALYMPIC_crew. Wir sind alle am Start!

Die erste Ausgabe der “Paralympics-Zeitung” aus Turin 2006 ist als PDF hier abrufbar – auch nach den Sommer-Spielen Athen 2004 und Peking 2008 als Presse-Highlight der Winterspiele Vancouver 2010 sicher wieder lesenswert:

http://www.winterparalympics2006.de/OurFiles/Teaser/%5CParalympicsZeitungAusgabe1.pdf

Einen Rückblick auf Turin 2006 und erste Vorschau auf die Sportarten der Winter-Paralympics Vancouver 2010 gibt es in deutscher Sprache unter http://www.winterparalympics2006.de/DesktopDefault.aspx?tabid=1&tabindex=-1

Die offizielle Webseite der Winter-Spiele Vancouver: http://www.vancouver2010.com

Und ein wenig (Werbe-) Trommeln für Vancouver 2010…

(Text mit Karin Preugschat/Paralympics Zeitung Vancouver 2010, Foto: panta rhei)

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IPC Kurzbahn WM Rio: Rekorde, Medaillen, Goldrausch – Copacabana #3 update

Sie gibt einen Vorgeschmack auf die Paralympics in Rio de Janeiro 2016 – die Kurzbahn-WM 2009 an der Copacabana.

Impressionen von der Kurzbahn WM Rio 2009 aus Sicht des Teams Kanada

“Obwohl das Team mit nur sieben Athleten angereist ist, kann Bundestrainerin Ute Schinkitz mit den bisher erzielten Ergebnissen sehr zufrieden sein. In den vergangenen drei Wettkampftagen sammelte das deutsche Team insgesamt sieben Medaillen.” vermeldete der Deutsche Behindertensportverband (DBS) am 3. Dezember auf seiner Webseite.

“Zweimal Gold und zwei weitere Weltrekorde für die Rekordsammlung des Berliner Schwimmteams lautet die Bilanz am vierten von sechs Wettkamptagen bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften im Schwimmen der Behinderten in Rio de Janeiro.

Daniela Schulte setzte sich mit zwei Weltrekorden gegen die Konkurrenz über 100 Meter Lagen und 200 Meter Lagen durch. Durch einen Fehlstart blieb ihr der dritte Titel, trotz Weltrekordzeit, gestern leider verwehrt.

Der zweite Berliner im Deutschen Mini-Aufgebot, Lucas Ludwig, schwamm am heutigen Abend, nach zwei fünften Plätzen (100 Meter Schmetterling und 200 Meter Lagen), auf einen herovrragenden vierten Platz über 400m Freistil.

Allerdings lief die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften alles andere als optimal.

Denn lange bereiteten sich die Schwimmer auf eine ungewisse WM-Teilnahme vor, zu der letzendlich nur zwei Berliner reisen konnten. Leider konnten Nationalmannschaft und Deutscher Behinderten Sportverband  die Reise nicht mehr finanzieren – und das Berliner Schwimmteam musste die Kosten von 3.200 Euro kurzfristig selbst tragen.” schreibt Maik Zeh, Teammanager und Trainer am Berliner Paralympischen Trainingsstützpunkt Schwimmen, in seiner Pressemitteilung.

Am vierten Wettkampftag glänzte Maike Naomi Schnittger mit einer Bronzemedaille über 400 Meter Freistil. Ein weiteres Highlight setzte Daniel Simon, als er sich den Weltmeistertitel über 50 Meter Freistil in 24,24 Sekunden holte.

Kirsten Bruhn im Sportler-Porträt bei ParalympicSportTV

Die mehrfache Paralympics-Siegerin und Spitzen-Athletin Kirsten Bruhn vom PSV Neumünster preschte mit neuem Weltrekord über 100 Meter Rücken zu Gold – und über 50 Meter Freistil zu Bronze.

Christoph Burkard gewann in seiner Startklasse gleichfalls über 400 Meter Freistil mit 4:36,25 Minuten Bronze -und mailte der Neuen Rottweiler Zeitung: “Ich bin super zufrieden!”

Maike Naomi Schnittger (50 Meter Freistil) und Lucas Ludwig (400 Meter Freistil) erreichten am Mittwoch jeweils einen guten vierten Rang.

Ein Ausblick auf die Wettkampfstätten der Sommerspiele Rio 2016

Fans und Sportbegeisterte können die Kurzbahn-WM im Internet per Livestream auf ParalympicSportTV täglich ab 20 Uhr hierzulande verfolgen:

http://player27.narrowstep.tv/assets/players/4304/html/player.html

Die Bilderstrecke von Saulo Cruz auf  flickr macht noch mehr Lust auf Schwimm-WM und Paralympics:

http://www.flickr.com/photos/saulocruz/

Das ist einfach nur Samba!

Wer das Schwimmteam Berlin unterstützen möchte, kann dies über das Spenden-Portal “Betterplace.org” http://de.betterplace.org/projects/1928-weltmeisterschaft-im-schwimmen-der-behinderten

Wer sagt, Medaillen seien ja nicht so wichtig wie der Erfolg und Spaß beim Sport, der bedenke: Keine Meriten ohne Moneten – vice versa.

Hier geht es zum Medaillen-Spiegel der IPC Kurzbahn-WM Rio 2009:

http://www.swimmingrio2009.com.br/EN/schedule-results/medals-ranking.asp

+++ #1 Update vom 5. Wettkampftag:

Es war wohl der erfolgreichste WM-Tag in Rio bisher.

Insgesamt wurden fünf Medaillen gewonnen: drei Mal Gold, zwei Mal Bronze kann das deutsche Schwimmteam am 3. Dezember für sich verbuchen. Dazu gab es einen sechsten Platz.

Die Stimmung war hervorragend trotz eines zwischenzeitlichen Gewitters, das auch den Zuschauern bei ParalympicSportTv in aller Welt eine Auszeit am PC-Bildschirm bescherte. “Es schüttete nur so vom Himmel.” berichtet Bernhard von Welck, Chef-Trainer des Deutschen National-Schwimmteams und freut sich über die Ergebnisse eines sehr erfolgreichen und – auch von oben – energiegeladenen Tages:

Kirsten Bruhn holte über 100 Meter Brust  in  1:35,30 Minute Gold und  stellte hier in ihrer Startklasse neuen Weltrekord auf. Später gelang ihr zudem der Griff nach Bronze auf 100 Meter Freistil mit 1:11,90 Minute – und zugleich ein Europarekord.

Christoph  Burkard gelang über 100 Meter Brustschwimmen  in 1:22,44 Minute Weltrekord sowie über 100 Meter Schmetterling  in 1:12,44  Minute zugleich eine neue persönliche Bestzeit.

Lucas Ludwig schwamm Europarekord und gewann eine Bronzemedaille über 100 Meter Lagen in 1:00,82 Minute.

Annke Conradi schlug über 100 Meter Freistil  in 2:20,08  Minuten als Erste im Ziel an – und gewann eine Goldmedaille.

Auch bei Fans, die sich in Social Networks wie Facebook untereinander und mit den Sportlern dort international über die IPC Swimming World Championships Rio 2009 sowie in Fan-Gruppen austauschen, schlagen die Erfolge der Schwimmer wie ein Blitz ein. Die Spannung ist elektrisierend – und sie steigt täglich online und in Echtzeit.

Vitamine – echte und einzige Energiespender in Rio

+++ #2 Update vom 6. Wettkampftag:

Auch die Ergebnisse vom 6. Tag  der IPC WM Kurzbahn können sich sehen lassen. Dieses Spitzen-Sportevent war wieder sehr erfolgreich. Insgesamt wurden zwei Medaillen gewonnen: ein Mal Gold und ein Mal Silber. Dazu gab es je einen 5. und  7. Platz.

Wettergott Zeus steht der Sinn derzeit nach Wasser – auch von oben.

“Es schüttete wieder den ganzen Tag vom Himmel. Auch heute gibt es auf Grund der kritischen Wetterlage keine offiziellen Siegerehrungen. Wichtiger ist die Durchführung der Wettbewerbe.” mailt Cheftrainer Bernhard von Welck aus dem fernen Rio nach Deutschland. Und das Schwimmteam hofft: “Jetzt noch ein Wettkampftag: mal sehen, ob das Wetter wieder besser wird.” Fans in Deustchland und weltweit drücken die Daumen!

Die Ergebnisse des 6. Tages:

Daniela Schulte stellte auf 100 Meter Rücken  in 1:19,96 Minute einen neuen  Weltrekord auf und erreichte Platz eins.

Lucas Ludwig erreichte über 100 Meter Rücken  mit 1:00.30 Minuten  eine neue persönliche Bestzeit.

Christoph  Burkard schwamm die 100 Meter Freistil in  1:04.85 Minute.
Daniel Simon holte über 100 Meter Rücken  in 1:04.37 Minute Silber – und erreichte zugleich eine neue  persönliche Bestzeit.

Im Ranking steht Deutschland damit weiter auf Platz sechs.

Auf der Erfolgswelle - das deutsche Schwimmteam bei der WM Rio

+++ #3 Update vom 7. Wettkampftag:

Auch am letzten Wettkampftag regnet es in Rio zunächst – doch beim Finale strahlen Fans und Athleten um die Wette.

Mit zwei Medaillen – ein Mal Gold und ein Mal Bronze – rundet das deutsche Schwimmteam die Medaillenbilanz der WM auf der Kurzbahn in Rio nochmals erfreulich auf. Dazu gab es einen fünften und neunten Platz.

Das Wetter war etwas wärmer, aber trotzdem begann es im Verlauf der Vorläufe wieder zu regnen.

Die Ergebnisse des 7. und letzten Tages:

Daniela Schulte schwimmt über 100 Meter Freistil  erneut auf Platz eins in 1:08,94 Minute. Auch Maike  Naomi Schnittger fischt über 100 Meter Freistil  in 1:02,50 Minute mit Bronze noch einmal Edelmetall für Deutschland aus dem Wasser der Kurzbahn-WM in Rio.

Daniel Simon schwimmt über 100 Meter Freistil  in 55,21 Sekunden auf einen guten fünften Platz. Lucas Ludwig erreicht über 100 Meter Freistil  Rang neun in  54,94 Sekunden.

Insgesamt erreichten die Schwimmer elf Mal Gold, zwei Mal Silber und sechs Mal Bronze und belegten damit in der Gesamtwertung Rang 6 noch vor Japan, Spanien und Kanada.
“Wir können hoch zufrieden mit einer optimalen Medaillenausbeute, aber auch mit hervorragenden Bestzeiten nach Hause zurückkehren. Es war aus unserer Sicht ausgesprochen wichtig, an dieser Weltveranstaltung teilzunehmen, da die meisten führenden Nationen vor Ort waren und diese Veranstaltung sicher in den festen Kalender aufgenommen wird.” so das Fazit von Bernhard von Welck zur WM Rio 2009.


+++ Sport-Fans sagen Danke! Auch die Band “Silbermond” ist jetzt Follower und Freund der :Paralympic_crew on YouTube:

(Text mit v.Welck/DBS, D. Paschke; M. Zeh/BSB,  Foto: DBS)

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